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	<title>Christian Dössel &#187; Marktforschung &#8211; ein Motor für Veränderung</title>
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	<description>Olympiamilano - Herausforderungen an zeitgemäße Marktforschung</description>
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		<title>Entwicklungschancen für die Marktforschung  (Teil 1 von 2)</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2009/11/entwicklungschancen-fur-die-marktforschung-teil-1-von-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Boston Consulting]]></category>
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Siehste, jetzt sagt es auch Boston Consulting&#8230; (das sollte eigentlich der Titel werden, aber ich war dann doch zu schüchtern    )
Im Ernst: Marktforschung entfaltet nicht ihre komplette Wirkung.
Das sagt jetzt auch Boston Consulting in einer ihrer aktuellen Studien, die bei der Adweek zitiert wird. In dieser Studie wurden  800 leitende Angestellte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/11/entwicklungschancen-fur-die-marktforschung-teil-1-von-2/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>Siehste, jetzt sagt es auch Boston Consulting&#8230; (das sollte eigentlich der Titel werden, aber ich war dann doch zu schüchtern <img src='http://www.olympiamilano.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   )</p>
<p>Im Ernst: Marktforschung entfaltet nicht ihre komplette Wirkung.</p>
<p>Das sagt jetzt auch Boston Consulting in einer ihrer aktuellen <a href="http://www.bcg.com/documents/file35167.pdf">Studien</a>, die bei der <a href="http://www.adweek.com/aw/content_display/news/agency/e3id5f0c474545e07aad97d6ae09ba23daa">Adweek</a> zitiert wird. In dieser Studie wurden  800 leitende Angestellte quantitative und 200 (zusätzlich?)  qualitativ befragt. Die Befragten arbeiten entweder als Empfänger oder als Produzent von marktforscherischen Leistungen.</p>
<p>Die Ergebnisse sind super interessant, wenn auch etwas niederschmetternd. Ähnlich wie die deutsche Studie „Marktforschung – Motor für Veränderung“, die bereits <a href="http://www.olympiamilano.de/2009/07/marktforschung-ist-immer-in-der-umsetzungspflicht-%E2%80%93-weis-dies-aber-nicht/">hier zitiert</a> wurde, kommt auch sie zum Ergebnis, dass Marktforschung oft unter ihren Möglichkeiten bleibt. Da ändert auch die Tatsache nichts dran, wenn man Customer Insight-Forschung zu ihr sagt.</p>
<p>Ich kann die Studie nur empfehlen, möchte aber hier die wichtigsten Ergebnisse aufzeigen und bewerten. Das ganze wollte ich eigentlich in einem Beitrag unterbringen, habe mich aber beim Schreiben anders entschieden. Ich gehe dabei einfach mal davon aus, dass alle die gleiche attention span haben wie ich und mir wäre das zu lang. Deshalb zwei Teile, einen jetzt und einen morgen (wenn nichts Unerwartetes dazwischen kommt).</p>
<p><strong>Hier also Teil I:</strong></p>
<p>Interessant finde ich den Ansatz von BCG vier Stufen zu unterscheiden, die den Prozess der Entwicklung der Marktforschung in ihrer Rolle vom „Befehlsempfänger der internen Abteilungen“ hin zu einem „Ursprung von Wettbewerbsvorteilen“ skizziert.</p>
<p><a href="http://www.olympiamilano.de/wp-content/uploads/2009/11/BCG_Stufenlogik.jpg"><img class="size-full wp-image-109 alignleft" title="BCG_Stufenlogik" src="http://www.olympiamilano.de/wp-content/uploads/2009/11/BCG_Stufenlogik.jpg" alt="BCG_Stufenlogik" width="322" height="191" /></a><strong>Stufe 1</strong> ist dabei definiert als „Traditional Market Research Funcion“. Die Autoren stellen hier vor allem den taktischen Einsatz von MaFo in den Fordergrund. Jegliche qualitative und / oder quantitative Testszenarien fallen in diesen Bereich. MaFo wird hier üblicherweise vom Marketing nachgefragt, aber immer mit einem konkreten Anwendungsbedarf (z.B. Produkt- oder  Kampagnentests). Oder wie es ein CEO in der Studie zitiert wird: <em>„the sample-size police in the back room … focused on which research is and is not valid rather than provide meaningful business advice“.</em></p>
<p><strong>Stufe 2</strong> wird betitelt als “Business Contribution Team”. Die Rolle der MaFo hier geht über Stufe 1 hinaus, weil hier ein größeres Niveau der Zusammenarbeit zwischen MaFo und (internem) Auftraggeber geschaffen wurde. Das führt zu einem öfteren strategischen Einsatz von Marktforschung im Unternehmen. Empfehlungen, die stark auf Geschäftsfelder und –prozesse beziehbar sind, sind ein Outpput von Mafo auf Stufe 2. Dennoch wird die Insight-Abteilung (um mal ein Synonym für Marktforschung zu benutzen) erst tätig, wenn sie angefragt wird, eine Synchronisierung mit anderen Informationen von früher oder aus anderen Quellen findet hier nicht statt.</p>
<p><strong>Stufe 3</strong> heißt „Strategic Insight Organization“ und  weist der Rolle der Marktforschung größere Bedeutung zu als auf Stufe 1 und 2. Marktforschung ist integraler Bestandteil wichtiger Unternehmensprozesse über Marketing und Sales hinaus. Marktforscher sind obligatorischer Bestandteil von Projektteams, unabhängig davon, ob es sich um MaFo-Projekt handelt oder nicht. Relevanz für die Geschäftsfelder entsteht durch eine enge Zusammenarbeit von MaFo-Leuten mit den jeweiligen Projektleitern. Und das Wissen über die Absatzzielgruppen wächst peu a peu an.</p>
<p><strong>Stufe 4</strong> ist in ganz vielen Punkten die Königsdisziplin, die nur unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren kann.  Sie trägt den Namen „Strategic Foresight Organisation“ und erweitert die Prozesse aus Stufe 3 um eine Denke, die die Grnezen einzelner Geschäftsbereiche auflöst. Das bedeutet, dass die Marktforschung eine unternehmensübergreifende Stellung innehat, die es ihr ermöglicht unternehmensstrategische Entscheidungen zu begleiten und (mit) zu lenken. Dazu gehört auch die Erweiterung des Fokus auf – neben dem Status Quo –zukünftige Entwicklungen und Voraussagen.</p>
<p>Und hier ein paar Zahlen, für deren Ermittlung die Befragten anhand einer einfachen Abfrage den vier Stufen zugeordnet wurden.</p>
<ul>
<li> 90% aller befragten Unternehmen befinden sich auf Stufe 1 oder Stufe 2</li>
<li> Die verbleibenden Unternehmen  sind schwerpunktmäßig in Stufe 3 zu finden und nur wenige Unternehmen sind auf Stufe 4.</li>
<li> Dazu gibt es eine Reihe von Unternehmen, die zwischen Stufe 1-2 und Stufe 3-4 oszillieren, was u.a. darauf zurückgeführt wird, dass sie sich in einem Transformationsprozess  im Hinblick auf die Rolle der Marktforschung befinden.</li>
</ul>
<p>Ganz interssant ist auch die unterschiedliche Wahrnehmung der im Hinblick auf die Qulität des Outputs zwischen denen, die ihn herstellen und denen, die ihn beziehen (also den Output). 73% der „Hersteller“ sagen, dass sie durchweg alle „so-what?-Fragen im Hinblick auf die Ergebnisse beantworten“. Fragt man dies die Bezieher der Ergebnisse, so stimmen dem nur 34% zu.</p>
<p>Klarer kann man  das Misverhältnis zwischen Anspruch an eine Leistung und Inhalt der Lieferung nicht ausdrücken, oder?</p>
<p>Woran liegt das?</p>
<p>Die Frage ist relativ schnell beantwortet, denn die MaFo, die Customer Insight Abteilung ist nur bedingt in der Lage strategische Projekte umzusetzen. Das wiederum liegt einerseits daran, dass ihr diese Rolle bewusst oder umbewusst nicht zugewiesen wird, andererseits aber auch daran, dass sie mit der Lösung solcher Aufgaben überfordert ist.</p>
<p>Was fehlt ist ein Prozess, der dieses Misverhältnis ausgleicht und die Anforderungen mit den Fähigkeiten synchronisiert. Dafür reicht es nicht einfach die Organisationsstruktur zu verändern. Die Verbesserungen müssen aus zwei Richtungen angetrieben werden.</p>
<p>Auf der einen Seite muss der MaFo mehr Möglichkeiten gegeben werden die Anwendungskontexte ihrer Leistungen besser einordnen zu können. Dafür muss sie auf gleiche Augenhöhe mit den Auftraggebern „befördert“ werden. Sie muss eine Compiler Funktion sowohl für taktische Fragestellungen als auch für strategische bekommen, indem sie näher an die Führungskräfte rückt.</p>
<p>Auf der anderen Seite muss sich die Qualität des MaFo-Outputs erhöhen, um diese neuen Funktionen auch glaubhaft ausfüllen zu können. Interessanterweise zeichnen sich Unternehmen auf der Stufe 3 und 4 dadurch aus, dass sie besonders viel in Talentsuche. Weiterbildung und Ermöglichen von Karrierechancen investieren.</p>
<p>Entsprechende Veränderungen müssen also sowohl bei der Marktforschung als auch bei den Führungskräften im Unternehmen angestoßen werden.</p>
<p>Bei einigen Unternehmen, zu denen ich Kontakt habe, sind diese Veränderungen bereits voll im Gang. Bei anderen nicht. Bin gespannt, wem die Zeit Recht geben wird.</p>
<p>Teil II folgt&#8230;</p>
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		<title>Marktforschung ist immer in der Umsetzungspflicht – weiß dies aber nicht!!!</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 20:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
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		<category><![CDATA[Marktforschung - ein Motor für Veränderung]]></category>
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okay, ein provokativer Titel, aber…
„44% aller Studien werden auf Kundenseite von Mitarbeitern aus der Marktforschung koordiniert oder betreut, aber nur bei 13% der Studien stehen Marktforscher in der Umsetzungsverantwortung. 11% der Fachabteilungen arbeiten immer selbständig mit den Ergebnissen“ Zu finden hier.
Marktforschung schafft es offensichtlich nicht, steuernde Verantwortung innerhalb von Projekten zu übernehmen und somit als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/07/marktforschung-ist-immer-in-der-umsetzungspflicht-%e2%80%93-weis-dies-aber-nicht/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
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<p>okay, ein provokativer Titel, aber…</p>
<p><em>„44% aller Studien werden auf Kundenseite von Mitarbeitern aus der Marktforschung koordiniert oder betreut, aber nur bei 13% der Studien stehen Marktforscher in der Umsetzungsverantwortung. 11% der Fachabteilungen arbeiten immer selbständig mit den Ergebnissen“</em> Zu finden <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.forschungsforum.org/html/m007abstract.html?referer=');" href="http://www.forschungsforum.org/html/m007abstract.html">hier</a>.</p>
<p>Marktforschung schafft es offensichtlich nicht, steuernde Verantwortung innerhalb von Projekten zu übernehmen und somit als interner Umsetzungsberater für das Marketing zu fungieren. Mag sein, dass es einen Trend hin zu weniger betrieblichen Marktforschern als Experten im Unternehmen gibt und somit Geschäftsführung und Marketing „gezwungen“ sind das Thema Marktforschung zu koordinieren und zu betreuen. Viel wahrscheinlicher erscheint jedoch, dass Marktforschung sukzessive auf ihre Funktion der Informationsbeschaffung reduziert wird, die Bereitstellung und Vermittlung der Informationen mit Relevanz für das Marketing fällt aus, bzw. wird vom Marketing selbst übernommen. „Chefsache“ ist dabei lediglich Freigabe und Überwachung des Budgets.</p>
<p>Hier liegt der fehlende Einfluss an der mangelnden Fähigkeit der Marktforschung für Umsetzungsrelevanz zu sorgen. Marktforschung ist es nicht gewohnt sich um die Umsetzung zu kümmern und Projekte sind für viele Marktforschungsinstitute mit der Übergabe der Tabellen- und Ergebnisbände, spätestens aber mit der Ergebnispräsentation, beendet.<br />
Das Marketing bleibt mit der Umsetzung alleine zurück und versucht derweil mit anderen Dienstleistern (z.B. mit der Beratung oder der Werbeagentur) die noch offenen „so what?“-Fragen zu beantworten.</p>
<p>Marktforschungsdienstleister sind hier gut beraten – neben der hohen Qualität in der Methodenberatung – für neue Qualitäten in der Umsetzungsberatung unter marketing-relevanten Gesichtspunkten zu sorgen.</p></div>
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		<title>Eigentlich liegt schon viel auf dem Tisch</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 20:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Es gibt da eine Studie aus dem Jahre 2007, über deren Ergebnisse und vor allem über die Nichtbeachtung eben diese Ergebnisse ich nicht so recht hinwegkomme. Es handelt sich dabei um die Studie „Marktforschung – Ein Motor für Veränderungen?“, erschienen 2007 und durchgeführt von Ottmar Franzen und Ralf Strehlau.
Diese Studie hat eine Reihe interessanter Ergebnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/07/eigentlich-liegt-schon-viel-auf-dem-tisch/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
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<p>Es gibt da eine Studie aus dem Jahre 2007, über deren Ergebnisse und vor allem über die Nichtbeachtung eben diese Ergebnisse ich nicht so recht hinwegkomme. Es handelt sich dabei um die Studie <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.forschungsforum.org/html/m007abstract.html?referer=');" href="http://www.forschungsforum.org/html/m007abstract.html">„Marktforschung – Ein Motor für Veränderungen?“</a>, erschienen 2007 und durchgeführt von Ottmar Franzen und Ralf Strehlau.</p>
<p>Diese Studie hat eine Reihe interessanter Ergebnisse zu Tage gefördert, die sich auf die mangelhafte Veränderungswirkung der Ergebnisse von Marktforschungsstudien in Unternehmen beziehen. Die Befragung unter 140 Top-Entscheider in deutschen Unternehmen zum Stellenwert der Marktforschung erkennt im Rahmen der Befundaufnahme sehr deutliche Defizite bei der effektiven Nutzung von Marktforschung im Marketing.</p>
<p>Ich habe im Rahmen mehrerer (interner) Vorträge die vorhandenen Studienergebnisse unter einer neuen Perspektive beleuchtet, um tiefergehende Erklärungsmuster für die Ergebnisse anzubieten. Und dann macht es mir auch Spaß für eine integrierte Sichtweise bei der Hervorhebung der Marktforschung für die Lösung von Marketingproblemen einzutreten, um die Relevanz der Marktforschungsanstrengungen für Marketingentscheidungen auf das Niveau zu heben, auf das sie meiner Meinung nach gehören.</p>
<p>Interessanterweise wurde und wird das Thema „Stellenwert der Marktforschung“ im Allgemeinen und die o.g. Studie im Speziellen anscheinend kaum bis gar nicht diskutiert. Die Recherchen liefern keine nennenswerten Treffer in Blogs, Foren und Diskussionsbeiträgen, die auf entsprechende thematische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen schließen lassen.</p>
<p>Auf den ersten Blick stimmt mich die Nichtbeachtung der Studienergebnisse sowohl in der Marktforschung als auch im Marketing nachdenklich und sorgt ob der Wichtigkeit und der Fülle an Implikationen für Unverständnis.</p>
<p>Auf den zweiten Blick – finde ich – werden die Studienergebnisse im Grunde nur bestätigt (Achtung, jetzt wird es komplex oder spitzfindig, je nach Perspektive). Ohne es wirklich darauf anzulegen verifizieren die Autoren – auf tragische Art und Weise – eine ihrer eigenen Hypothesen, nämlich dass „die Integration [von Marktforschungsergebnissen] in die laufende Unternehmensentscheidung […] zu wünschen übrig lässt“. Anders ausgedrückt: keine ausreichende Relevanz, keine ausreichenden Auseinandersetzung mit den Inhalten.<br />
Dennoch: die Gründe für die Studienergebnisse – ebenso wie für die fehlende Auseinandersetzung mit diesen in den Branchen Marktforschung und Marketing – sind jenseits der Argumente zu suchen, die die Autoren anbieten.</p>
<p>Ich werde mich an der einen oder anderen Stelle dieses Blogs mit der Studie beschäftigen, z.B. <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/blog.olympiamilano.de/?p=44&amp;referer=');" href="http://blog.olympiamilano.de/?p=44">hier </a></div>
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