<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Christian Dössel &#187; Anforderung</title>
	<atom:link href="http://www.olympiamilano.de/tag/anforderung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.olympiamilano.de</link>
	<description>Olympiamilano - Herausforderungen an zeitgemäße Marktforschung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 09:20:16 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Ist Social Media Monitoring gar keine Marktforschung?</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/08/ist-social-media-monitoring-gar-keine-marktforschung/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2010/08/ist-social-media-monitoring-gar-keine-marktforschung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[social web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.olympiamilano.de/?p=339</guid>
		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Ich habe gerade einen in mehrerer Hinsicht interessanten kurzen Beitrag bei bnet.com gefunden.
Dort macht Geoffrey James in sehr klaren Worten seinen Standpunkt deutlich, dass das, was man über Techniken des Social Media Monitoring über Konsumenten herausbekommt, nichts mit Marktforschung zu tun hat. 
Hier seine vier Argumente:
1. Geschichten sind keine Beweise. Tausend Geschichten haben genau die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/08/ist-social-media-monitoring-gar-keine-marktforschung/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F08%2Fist-social-media-monitoring-gar-keine-marktforschung%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F08%2Fist-social-media-monitoring-gar-keine-marktforschung%2F&amp;source=olympiamilano&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Ich habe gerade einen in mehrerer Hinsicht interessanten <a href="http://www.bnet.com/blog/salesmachine/why-social-networking-isnt-customer-research/11685">kurzen Beitrag</a> bei <a href="http://www.bnet.com">bnet.com</a> gefunden.</p>
<p>Dort macht Geoffrey James in sehr klaren Worten seinen Standpunkt deutlich, dass das, was man über Techniken des Social Media Monitoring über Konsumenten herausbekommt, nichts mit Marktforschung zu tun hat. </p>
<p>Hier seine <strong>vier Argumente</strong>:</p>
<p><strong>1. Geschichten sind keine Beweise.</strong> Tausend Geschichten haben genau die gleiche Gültigkeit wie eine Geschichte, die genau gleich Null ist. Wenn Geschichten Beweise sind, dann sind fliegende Untertassen, Gespenster und Kobolde alle echt.</p>
<p><strong>2. Kommentare sind selbst-selektiv. </strong>Echte Forschung beruht auf statistischen Zufallsstichproben. Personen, die kommentieren, sind für das Kommentieren empfänglich, was ihre Eingänge statistisch wertlos macht.</p>
<p><strong>3. Anonymität erzeugt Verzerrung. </strong>Weil sich Kommentatoren oft nicht mit den echten Namen identifizieren, fühlen sie sich frei für &#8220;spitzbübische Stellungnahmen&#8221;.</p>
<p><strong>4. Bezahlte Kommentare kommen Social Web gehäuft vor</strong>. PR-Firmen kaufen häufig Kommentare, die damit gefälscht sind. Umgekehrt bestellen Wettbewerber Kommentare mit gefälschter Kritik.</p>
<p><strong><br />
<h3>Warum das interessant ist?</h3>
<p></strong><br />
Ebenfalls aus vier Gründen&#8230;</p>
<p><strong>1. </strong>Weil es sich um &#8220;Totschlagargumente&#8221; handelt, die in der ein oder anderen Form auch für traditionelle Marktforschung gelten, dort aber mehr oder weniger sehenden Auges in Kauf genommen oder einfach ignoriert werden bzw. in Vergessenheit geraten sind.</p>
<p><strong>2. </strong>Weil es erstaunlich ist, mit welchem Brustton der Überzeugung hier geschrieben wird. Als ob es nicht auch sehr schöne Beispiele gibt, dass eben Social Media Monitoring einen wichtigen Beitrag für Marktbearbeitung, Marketing, Markenführung und somit auch der Marktforschung leistet. </p>
<p><strong>3. </strong>Weil nicht erst seit gestern Dienstleister, Consultants, und andere intelligente Leute die Möglichkeiten, die Social Networks der Marktforschung bieten, abwägen, bewerten, modifizieren und inspirierend einsetzen. Nur so bleibt die Marktforschung für unsere Kunden relevant!</p>
<p><strong>4. </strong>Und schließlich, weil es Marktforschung reduziert und die immer noch weit verbreitete Sicherung des Status Quo stützt. Und damit sind die Argumente einer aufgeschlossenen Diskussion zu zukünftigen Anforderungen und Möglichkeiten alles andere als zuträglich.</p>
<p>Sei&#8217;s drum.<br />
Ich hoffe nur, dass sich Auftraggeber, die sich unwohl mit dem Status Quo der Marktforschung fühlen, nicht verunsichern lassen und weiterhin mutig neue Wege bestreiten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.olympiamilano.de/2010/08/ist-social-media-monitoring-gar-keine-marktforschung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Nielsen-McKinsey Kiste, erst der Anfang?</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/06/die-nielsen-mckinsey-kiste-erst-der-anfang/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2010/06/die-nielsen-mckinsey-kiste-erst-der-anfang/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 13:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutungshoheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[McKinsey]]></category>
		<category><![CDATA[Nielsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.olympiamilano.de/?p=285</guid>
		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Eigentlich flatterte das nur so ganz unbedarft als eine der unzähligen Pressemitteilungen über meinen Schreibtisch. Aber bei näherem Hinsehen und vor allem vor dem Hintergrund der anstehenden Beiträge auf dem BVM-Kongress bietet sich hier einiges an Zündstoff für die Branche.
Nielsen gründet ein Joint Venture mit McKinsey, soweit so gut. Doch es ist mehr. Denn Nielsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/06/die-nielsen-mckinsey-kiste-erst-der-anfang/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F06%2Fdie-nielsen-mckinsey-kiste-erst-der-anfang%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F06%2Fdie-nielsen-mckinsey-kiste-erst-der-anfang%2F&amp;source=olympiamilano&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Eigentlich flatterte <a href="http://www.earthtimes.org/articles/press/intelligence-superior-business-performance,1342010.html">das</a> nur so ganz unbedarft als eine der unzähligen Pressemitteilungen über meinen Schreibtisch. Aber bei näherem Hinsehen und vor allem vor dem Hintergrund der anstehenden Beiträge auf dem BVM-Kongress bietet sich hier einiges an Zündstoff für die Branche.</p>
<p><a href="http://www.nmincite.com/"><img class="alignleft size-medium wp-image-287" title="incite" src="http://www.olympiamilano.de/wp-content/uploads/2010/06/incite-300x214.jpg" alt="NM incite" width="300" height="214" /></a>Nielsen gründet ein Joint Venture mit <a href="http://www.mckinsey.de/html/home/index.asp">McKinsey</a>, soweit so gut. Doch es ist mehr. Denn Nielsen <a href="http://de.nielsen.com/products/nmr_buzzmetrics.shtml">BuzzMetrics</a> geht völlig in der neuen Firma NM Incite auf. So verbinden sich Expertise in Social Media Monitoring aus Marktforschungshand mit Expertise im Bereich Conslting.</p>
<p>Ich habe mich gefragt, warum die beiden Parteien das machen. Und dabei meine ich nicht die Synergieversprechen, die man in der PM lesen kann, sonder die echten Gründe. Die kenne ich natürlich nicht, aber man kann ja mal spekulieren.</p>
<p>Für McKinsey ist mir der Nutzen relativ einleuchtend, sie wollen nicht das x-te Tool für das Monitoring von Social Media entwickeln, warum auch, es gibt genug Anbieter am Markt mit sehr guten Lösungen, da fällt die Make-or-Buy-Entscheidung schnell und leicht. Vor allem weil ja BuzzMetric wenigsten ein bisschen MaFo-Heritage im Markennamen Nielsen mitklingen lässt.</p>
<p>Anders liegt der Fall bei Nielsen.<br />
Eigentlich bekannt dafür alles selber zu machen (was sie ja auch mit BuzzMetrics getan haben) nun diese Allianz, die den eigenen Markennamen verschwinden lässt. Für mich ein klarer Fall von fehlender Relevanz in der Nutzbarmachung der Ergebnisse. Anscheinend ist es nicht gelungen die Ergebnisse des Tools so in die Prozesse der Kunden zu implementieren, wie es vor allem auf Seiten der Kunden gewünscht war. Zu sehr beschreibend sind die Ergebnisse geblieben und nicht erklärend, zu wenig inspirierend, so dass Top Level Management damit arbeiten kann. Dafür steht nun die Kompetenz von McKinsey bereit.</p>
<p>Ich denke, man kann einiges lernen aus der Nummer. Die Zeit, in der besten Tool, Methoden und Verfahren „gewinnen“, neigt sich in bestimmten Bereichen dem Ende zu, Social Media Marketing gehört definitiv dazu.</p>
<p>Es reicht nicht nur „Herr der Daten“ zu sein, wenn die Zuweisung der Bedeutung der Daten fehlt, dann wird es eng. </p>
<p>Am Beispiel NM Incite sieht man, dass die MaFo hier traditionell am kürzesten Hebel sitzt. So wurde eine Möglichkeit über Deutungskompetenz im Bereich Social Media Marketing an Profilierung zu gewinnen leichtfertig vertan. Gerade diese Profilierung – ich habe es <a href="http://www.marktforschung.de/information/interviews/marktforschung/christian-doessel-die-auf-methodenhoheit-aufgebaute-inhaltliche-fuehrungsposition-der-marktforschung-bei-der-strukturierung-und-analyse-relevanter-inhalte-ist-in-vielen-web-20-bereichen-bereits-verloren-gegangen/1/">im letzten Dezember bereits angerissen</a> – ist aber wichtig für die Zukunft der Branche.</p>
<p>Und das ist kein ausschließliches Problem im Bereich Social Media Marketing, sondern für die Marktforschung insgesamt. Die <a href="http://www.marktforschung.de/information/nachrichten/marktforschung/kubis2010-kontroverse-thesen-und-loesungsansaetze-zur-verwendung-von-marktforschungsergebnissen-in-marketing-und-produktentwicklung/">Beobachtung</a> von Dr. Christian Hahn, Deutsche Telekom teile ich seit langem uneingeschränkt:</p>
<blockquote><p>
&#8220;Ich erlebe es ganz selten, dass ich Ergebnisbände von Instituten einfach mal eins zu eins zum Vorstandsvorsitzenden weiterleiten könnte. Und ich glaube, wenn die Marktforschung in den Betrieben oder im Top-Management noch ernster genommen werden möchte, dann muss sie es schaffen, klarer und prägnanter wirkliche Beratungsansätze zu formulieren&#8221;</p></blockquote>
<p>Wie gesagt, diese „offenen Flanken“ werden von anderen Playern besetzt, ob nun McKinsey heißen oder nicht…</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.olympiamilano.de/2010/06/die-nielsen-mckinsey-kiste-erst-der-anfang/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stetige Entwicklung &#8211; und was vom BVM Kongress zu erwarten ist&#8230;</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/06/stetige-entwicklung-und-was-vom-bvm-kongress-zu-erwarten-ist/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2010/06/stetige-entwicklung-und-was-vom-bvm-kongress-zu-erwarten-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 08:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutungshoheit]]></category>
		<category><![CDATA[Forrester]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.olympiamilano.de/?p=276</guid>
		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Die Entwicklung von Social Media und vor allem die Diskussionen zur Bedeutung für die Marktforschung setzt sich &#8211; wie zu erwarten ist &#8211; fort.
Mir kommt es manchmal wie eine Fahrt mit der Geisterbahn vor, von der man auch nicht weiß, was einen erwartet (außer, dass es Überraschungen geben wird).
Wenn man sich umschaut, dann sieht man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/06/stetige-entwicklung-und-was-vom-bvm-kongress-zu-erwarten-ist/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F06%2Fstetige-entwicklung-und-was-vom-bvm-kongress-zu-erwarten-ist%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F06%2Fstetige-entwicklung-und-was-vom-bvm-kongress-zu-erwarten-ist%2F&amp;source=olympiamilano&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Die Entwicklung von Social Media und vor allem die Diskussionen zur Bedeutung für die Marktforschung setzt sich &#8211; wie zu erwarten ist &#8211; fort.<br />
Mir kommt es manchmal wie eine Fahrt mit der Geisterbahn vor, von der man auch nicht weiß, was einen erwartet (außer, dass es Überraschungen geben wird).</p>
<p>Wenn man sich umschaut, dann sieht man im internationalen Umfeld eine Reihe von Bemühungen Struktur in die Sache zu bringen. Tamara Barber von Forrester hat auf <a href="http://blogs.forrester.com/tamara_barber/10-05-11-trends_and_challenges_social_market_research">ihrem Blog</a> ein bisschen zur Strukturierung der Diskussion beigetragen, und auch die gerade zurückliegende <strong>2010 MRA Annual Conference</strong> hat ihren Beitrag dazu geleistet (immerhin ist <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23SMMR">#SMMR</a> nun schon fast sowas wie ein Hashtag).</p>
<p><a href="http://www.bvm.org/user/Kongress2010/2009-10-26_kongress_glueh-tulpen.jpg"><img class="alignleft" title="BVM Kongress, Bonn" src="http://www.bvm.org/user/Kongress2010/2009-10-26_kongress_glueh-tulpen.jpg" alt="" width="253" height="161" /></a>Da kommt doch der <a href="http://bvm.org/Kongress-2010_1132_0_0.html">BVM Kongress in Bonn</a>, der am kommenden Donnerstag startet, wie gerufen, um mal zu sehen, wie weit denn die Diskussionen in Deutschland zu dem Thema sind. Die Anmerkungen hier und da zu den Vorträgen, die ich auf der #GOR10 mitbekommen habe, lassen auf ein sehr konservativen Umgang der Marktforschung mit dem Thema deuten.</p>
<p>Und auch die ersten Ergebnisse auf der Marktforschungsmesse in München letztes Jahr waren eher eine Sales Show der Dienstleister als echte Beiträge zur Zukunft der Marktforschung.</p>
<p>Doch das Programm für übermorgen und Freitag scheint darüber hinaus zu gehen. Allein die &#8220;Kongressouvertüre&#8221; könnte es schon in sich haben:</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; Nicht nur im Angebots-Portfolio der Methoden, sondern auch in der Verteilung der Aufgaben und Rollen entwickeln sich neue Perspektiven zwischen betrieblicher Marktforschung und Instituts-Marktforschung einerseits sowie zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern andererseits. Die „Agenda der Neuen Zeit“ für Marktforschung sollte jede(r) kennen, der in diesen Bereichen Verantwortung trägt&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich bin ehrlich gesagt gespannt, wie es wird und was danach kommt. Die Auswirkungen der Diskussionen der <strong>2010 MRA Annual Conference</strong> jedenfalls stimmen mich hoffnungsvoll. Mal sehen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.olympiamilano.de/2010/06/stetige-entwicklung-und-was-vom-bvm-kongress-zu-erwarten-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>You killed Market Research&#8230;</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/05/you-killed-market-research/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2010/05/you-killed-market-research/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 07:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Research-Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.olympiamilano.de/?p=234</guid>
		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Auch nach mehrmaligem Lesen beschäftigt mich das hier immer noch.
Es handelt sich um 10 Thesen im weitesten Sinne. Man könnte auch sagen, es sind 10 Weckrufe an die Branche.
Und wenn ich an meine sagen wir letzten zehn Projekte denke, so kann ich den Gehalt jeder der 10 Thesen schmerzhaft spüren. Es ist halt ein weiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/05/you-killed-market-research/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F05%2Fyou-killed-market-research%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F05%2Fyou-killed-market-research%2F&amp;source=olympiamilano&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Auch nach mehrmaligem Lesen beschäftigt mich <a href="http://www.mrheretic.com/2010/05/you-killed-market-research.html">das hier</a> immer noch.</p>
<p><a href="http://www.mrheretic.com/2010/05/you-killed-market-research.html"><img class="alignleft size-medium wp-image-246" title="youkilledMR" src="http://www.olympiamilano.de/wp-content/uploads/2010/05/youkilled-300x247.png" alt="" width="245" height="201" /></a>Es handelt sich um 10 Thesen im weitesten Sinne. Man könnte auch sagen, es sind 10 Weckrufe an die Branche.</p>
<p>Und wenn ich an meine sagen wir letzten zehn Projekte denke, so kann ich den Gehalt jeder der 10 Thesen schmerzhaft spüren. Es ist halt ein weiter und steiniger Weg. Das liegt daran, dass es lange dauert bzw. viel Invest bedeutet um Verhalten zu verändern. Das betrifft die Verkehrsmittelwahl genauso wie der Jahrzehnte lang gängige Umgang mit Marktforschung.</p>
<p><em>You killed market research when you didn&#8217;t stand up to your client&#8217;s self-destructive demands<br />
You killed market research when you promoted your friend instead of the best person for the job.<br />
You killed market research when you treated respondents like lab rats.<br />
You killed market research when you mistook information for understanding.<br />
You killed market research when you confused profit with success.<br />
You killed market research when you defended the status quo.<br />
You killed market research when you abandoned common sense for self-preservation.<br />
You killed market research when you didn&#8217;t accept inconvenient truths.<br />
You killed market research when you sought safety in the herd.<br />
You killed market research when you allowed the voice above you to drown out the voice inside you.</em></p>
<p>Ja, und ich habe auch zwei absolute Lieblingsthesen.</p>
<p>Einmal die mit den <strong>&#8220;inconvenient truths&#8221;</strong>, denn hier zeigt sich einer der m.E. wichtigsten neuen Rollenmuster der Marktforschung. Okay, ein bestimmter Teil der durchgeführten Studien dient einer &#8220;Cover my Ass&#8221;-Mentalität, da will man sichergehen, dass man eine Entscheidung gut abgesichert hat. Und viele MaFo-Brand profitieren von dieser Mentalität, wenn sie ihren Stempel auf die Ergebnisse setzen und damit Glaubwürdigkeit, Seriosität und Beglaubigung vermitteln.</p>
<p>Aber richtig interessant für mich sind die &#8220;anderen&#8221; Studien, dort wo die Marktforschung zeigt, dass sie mitdenkt, Partner auf gleicher Augenhöhe ist und nicht nur berichten, sondern auch gestalten kann. Und zu dieser Gestaltungsmacht gehört es eben auch, unbequem zu sein, wenn die nötig ist: unbequeme Fragen beim Briefing zu stellen, unbequeme Wege in der Datenerhebung zu gehen, unbequeme Ergebnisse zu präsentieren und unbequeme Diskussionen zu führen über die Bedeutung der Ergebnisse.</p>
<p>Meine zweite Lieblingsthese ist die mit der <strong>Sicherheit in der Herde</strong>. Das geht ein bisschen in eine ähnliche Richtung, fokussiert jedoch noch einen anderen Punkt, und zwar den des Selbstverständnis der Marktforschung. Ich denke, es macht wirklich Sinn die großartigen Leistungen und den Nutzen, den die Branche für ihre Kunden hervorbringt, aktiv und selbstbewusst zu promoten.</p>
<p>Auch das gehört zu den neuen Herausforderungen, denn auch das ist lange Zeit untergegangen, so dass sowohl Stellenwert als auch Selbstbild der Marktforschung an Attraktivität verloren hat und immer weiter verliert. Immer dort, wo der Weg der Sicherheit verlassen wird, wo Marktforschung sich nicht auf vertrautes Terrain z.B. der Methodenhoheit zurückzieht, dort wird erkennbar, was die Marktforschung eigentlich in der Lage ist zu leisten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.olympiamilano.de/2010/05/you-killed-market-research/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Unterschied zwischen Wissen und Fähigkeit…</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/02/der-unterschied-zwischen-wissen-und-fahigkeit%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2010/02/der-unterschied-zwischen-wissen-und-fahigkeit%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 10:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Forrester]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.olympiamilano.de/?p=184</guid>
		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Gut, dass auch 2010 die Diskussion über die derzeitigen und zukünftigen Anforderungen an die Kolleginnen und Kollegen weitergeht und intensiv geführt wird. Dazu gibt es zurzeit auf dem Consumer Market Research Blog von Forrester einen interessanten Beitrag von Reineke Reitsma.
Im Großen und Ganzen geht es hierbei um die Definition einer (neuen) Rolle für Marktforscher, zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/02/der-unterschied-zwischen-wissen-und-fahigkeit%e2%80%a6/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F02%2Fder-unterschied-zwischen-wissen-und-fahigkeit%25e2%2580%25a6%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F02%2Fder-unterschied-zwischen-wissen-und-fahigkeit%25e2%2580%25a6%2F&amp;source=olympiamilano&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Gut, dass auch 2010 die Diskussion über die derzeitigen und zukünftigen Anforderungen an die Kolleginnen und Kollegen weitergeht und intensiv geführt wird. Dazu gibt es zurzeit auf dem <a href="http://blogs.forrester.com/consumer_market_research/">Consumer Market Research Blog</a> von Forrester einen i<a href="http://blogs.forrester.com/consumer_market_research/2010/01/market-researchers-hire-market-researchers.html#comments">nteressanten Beitrag von Reineke Reitsma</a>.</p>
<p><a href="http://blogs.forrester.com/consumer_market_research/2010/01/market-researchers-hire-market-researchers.htm"><img class="alignright size-medium wp-image-186" title="Forrester_Communication-Skills" src="http://www.olympiamilano.de/wp-content/uploads/2010/02/Forrester_Communication-Skills1-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>Im Großen und Ganzen geht es hierbei um die Definition einer (neuen) Rolle für Marktforscher, zumindest aber um die Verschiebung von Gewichten in ihren Kernkompetenzen. Es wird auch hier – zu Recht – angemahnt, dass die beraterischen Ansatzpunkte in der täglichen MaFo-Arbeit zu kurz kommen. Das liegt unter anderem auch daran, dass – ich sage jetzt mal &#8211; „skills“, die dafür gebraucht werden, weder in ausreichendem Maße vorhanden sind noch nachgefragt werden, so die Autorin.</p>
<p>Ich finde, da ist was dran, auch wenn es nur ein Teil der Erklärung für die gefühlte Schieflage bei Angebot und Nachfrage von Marktforschung ist.</p>
<p>In den Kommentaren wird es dann ein bisschen konkreter, wie so ein bisschen mehr „communication skills“ in die Branche kommen können. Die Phantasie reicht für zwei Grundströmungen.</p>
<ul>
<li>Entweder werden bessere Geschichtenerzähler an den Bereich Marktforschung geführt (was sofort zu der berechtigten Frage führt, warum diese ausgerechnet zur Marktforschung kommen sollten)</li>
<li>Oder Marktforschung-Experten erweitern ihr „skill-set“ um die Dimension „Story-Telling“ (ein Tenor, der auch <a href="http://mafo-foyer.de/2009/12/fresh-talent/" target="_blank">hier</a> durchklingt)</li>
</ul>
<p>Der Unterschied in den Qualifikationen besteht zwischen dem Wissen der Markforscher (z.B. über Methoden, Analysen, Tools, …) einerseit und den Fähigkeiten, die sie haben (oder eben noch nicht in ausreichendem Maße haben) andererseits. Beste Chancen ergeben sich, wenn sich beides parallel entwickeln kann.</p>
<p>Ich halte nur begrenzt etwas davon, Talente im „Story-Telling“ zur Marktforschung zu bringen, die haben zwar bemerkenswerte Kommunikationsfähigkeiten, ihnen fehlt aber das detaillierte Wissen, das grundlegende Voraussetzung für den Job als Marktforscher ist.</p>
<p>Und genauso wenig halte ich es für dauerhaft erfolgversprechend, wenn Marktforscher in Kommunikationstrainings und –coachings geschult werden. Denn es ist eine Fähigkeit, weniger ein erlernbares Wissen, überzeugend, inspirierend und vor allem relevant den Mehrwert der Marktforschung zu vermitteln.</p>
<p>Die Lage ist aber nicht hoffnungslos, im Gegenteil, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten die dringend benötigten Fähigkeiten zu entwickeln. Z.B.</p>
<ul>
<li> <strong>Prioritäten setzen</strong>: Welche Ergebnisse sind die Kernantworten auf die Frage(n) der Kunden? Und welche sind es nicht?</li>
<li> <strong>Qualität statt Quantität</strong>: Ist die Mischung von 100 Charts Grafiken und 5 Charts Handlungsempfehlungen aus Sicht der Kunden wirklich sinnvoll?</li>
<li> <strong>Perspektivenwechsel</strong>: Wie würde man selber als Kunde die Ergebnisse am besten aufnehmen können? Welche „Darreichungsform“ ist am besten geeignet?</li>
<li> <strong>Innovationsfreude</strong>: Gibt es andere formale Klammern für die „Überreichung der Ergebnisse als eine Frontalpräsentation?</li>
<li> <strong>Tellerrand verlassen</strong>: Wie werden die Kunden wohl mit den Ergebnisse weiterarbeiten? Welche Argumente brauchen sie, um die Ergebnisse nach innen weiter zu tragen und / oder in Maßnahmen zu übersetzen?</li>
</ul>
<p>Diese Überlegungen helfen dabei, einen Mehrwert zu liefern, und zwar &#8220;on top&#8221; auf die ganze hervorragende Arbeit aus den Bereichen Entwicklung von Studiendesign, Gestaltung von Erhebungsinstrumenten, Qualitätssicherung bei der Stichprobenziehung, etc. pp.</p>
<p>Dazu ist aber auch eine Bereitschaft zur Weiterentwicklung gefordert, die sowohl aus einem selbst kommen als auch von außen motiviert werden muss.</p>
<p>Da sind wir jetzt noch nicht immer und überall, aber in Zeiten, in denen die stetige Weiterentwicklung von Berufsbildern auch an der <a href="http://www.olympiamilano.de/2010/01/neues-berufsbild-fur-marktforscher/">Marktforschung nicht spurlos vorbeigeht</a>, stehen die Zeichen dafür nicht schlecht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.olympiamilano.de/2010/02/der-unterschied-zwischen-wissen-und-fahigkeit%e2%80%a6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
