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	<title>Christian Dössel &#187; Thesen</title>
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	<description>Olympiamilano - Herausforderungen an zeitgemäße Marktforschung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Dec 2011 13:58:12 +0000</lastBuildDate>
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						<item>
		<title>Wieviel &#8220;Sascha Lobo&#8221; verträgt die Marktforschung?</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2011/04/wer-braucht-alles-noch-einen-sascha-lobo/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 18:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss sagen, dass mich das beeindruckt hat, zum wiederholten Mal. Und ich kann zuerst auch gar nicht sagen, was mir genau daran gefallen hat. Aber zum Glück bin ich dann doch noch drauf gekommen… Da ist jemand, über den schon viel geschrieben wurde, und der auch gerne und viel über sich selbst schreibt (und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2011/04/wer-braucht-alles-noch-einen-sascha-lobo/' layout='button_count' show_faces='false' width='50' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
<p>Ich muss sagen, dass mich das beeindruckt hat, zum wiederholten Mal. Und ich kann zuerst auch gar nicht sagen, was mir genau daran gefallen hat. Aber zum Glück bin ich dann doch noch drauf gekommen…</p>
<p>Da ist jemand, über den schon viel geschrieben wurde, und der auch gerne und viel über sich selbst schreibt (und vor allem redet), und der bewegt scheinbar etwas.<br />
Ich war am vergangenen <strong>Mittwoch </strong>in <strong>Hamburg </strong>auf der Veranstaltung <a href="http://www.mediacoffee.de/node/6295">&#8220;<strong>mediacoffee</strong>&#8220;</a> von der news aktuell GmbH. Thema war <em><strong>&#8220;Expedition ins Ungewisse: Welche neue Medienwelt entdecken Verlage, Web und Social Media?&#8221;</strong></em>.<br />
Die Veranstaltung war nicht der Rede wert (zum Medienecho geht es <a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Aufstand-der-Zielgruppe-Die-bizarre-Talkrunde-des-Thomas-Knuewer_99633.html">hier</a>, <a href="http://meedia.de/details-topstory/article/die-geballte-ratlosigkeit-der-medien-elite_100034443.html">hier</a><br />
 und <a href="http://markheywinkel.de/blog/2011/04/21/expedition-ins-ungewisse/">hier</a> lang…), aber ich habe das erste Mal Sascha Lobo länger als 5 Minuten bzw. 140 Zeichen erlebt. Und das zumindest hat sich fast gelohnt. <em><br />
(Komplett gestreamte Veranstaltung <a href="http://www.presseportal.de/extra/livestreaming/">hier</a>, für diejenigen mit mehr Zeit).</em></p>
<p>Was mir besonders gefällt, ist die <strong>Rolle</strong>, die er oftmals einnimmt, <strong>Provokateur </strong>könnte man das nennen, oder positiver ausgedrückt, <strong>Herausforderer</strong>. Durch die Art und Weise der Argumentation, spitzfindig in der Wortfindung und pointiert in der Auseinandersetzung macht es in erster Linie die Mischung aus was er sagt und wie er es sagt. Dieses relativ aktuelle Video kann von mir aus mal als Beweis dienen…</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="512" height="312" src="http://www.youtube.com/embed/Fcr2Z8ucLK4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber auch inhaltlich finde ich diese 44 Sekunden interessant. Da stellt sich einer hin und verpasst der gesamten Bloggeria eine schöne Abreibung. Und nicht, dass ihm das irgendwie schadet, nein, es gehört zu seiner stringenten Inszenierung als – wenn man so will – Eigen-Marke. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als die Dmexco noch OMD hieß, und kein Marktforschung-Institut ausgestellt hat. Da lief er dann rum und hat sich aufs Übelste beschwert, dass er nicht verstanden wird und die gesamte Branche in eine Sackgasse fährt. Mit manchem hat er Recht behalten, mit manchem auch nicht, klar.</p>
<p>Ist so was gut? Ich denke <strong>ja</strong>! Und ich denke auch, dass jede Branche seinen Sascha Lobo verdient hätte, positiv gemeint. Jemand der den Status Quo herausfordert, sich dabei manchmal zu weit aus dem Fenster lehnt aber vor allem zum Nachdenken und zur Veränderung anregt.</p>
<p>Haben wir, als Marktforschungs-Branche auch einen solchen <strong>Provokateur</strong> bzw. <strong>Herausforderer</strong>? Ich sehe keinen. </p>
<p>Aber ich finde, dass <strong>es mal Zeit für einen wäre</strong>; einen, der den nächsten Kongress rockt. Oder der auf einem anderen Branchentreff aufs Deutlichste klar macht, dass wir (auch) für die Produktion von Inhalten verantwortlich sind, die es unseren Kunden ermöglicht ihre Organisation so zu verändern oder anzupassen, dass sie mit neuem Verbraucherverhalten umgehen können. </p>
<p>Dazu gehören neue <strong>Methoden</strong>, neu <strong>Erhebungsformen</strong>, neue <strong>Präsentationen</strong>, neue <strong>Ergebnislieferungen</strong>, neue Arten sich selbst als Marktforschung zu verstehen. Wenn das nicht passiert, wird die Rolle von Marktforschung immer stärker ausschließlich operativ bleiben. </p>
<p>Die <strong>10 Thesen</strong> beim <a href="http://www.bvm.org/Kongress-2010_1132_0_0.html"><strong>BVM Kongress in Bonn</strong></a> waren schon mal für Marktforschungs-Verhältnisse ein mutiger Vorstoß. Leider hat das aus unterschiedlichen Gründen nicht so geklappt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Jahresrückblick Adventskalender beim FOYER</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/12/der-jahresruckblick-adventskalender-beim-foyer/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2010/12/der-jahresruckblick-adventskalender-beim-foyer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 08:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde das ja eine gute Idee Auf dem Foyer für engagierte Marktforschung ist seit heute das erste Türchen (oder Fensterchen) beim großen MaFo-Jahresrückblick-Adventskalender geöffnet. Es startet mit einem Ausblick auf 2010 von Joel Rubinson. In seinen &#8220;Six marketing research wake-up calls in 2009&#8243; zieht er Bilanz für 2009 aber stellt vor allem neue Herausforderungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/12/der-jahresruckblick-adventskalender-beim-foyer/' layout='button_count' show_faces='false' width='50' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
<p>Ich finde das ja eine gute Idee <img src='http://www.olympiamilano.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auf dem <a href="http://www.mafo-foyer.de">Foyer für engagierte Marktforschung</a> ist seit heute das erste Türchen (oder Fensterchen) beim großen <a href="http://www.mafo-foyer.de/Advent/Foyer_Adventskalender.htm">MaFo-Jahresrückblick-Adventskalender</a> geöffnet. </p>
<p>Es startet mit einem Ausblick auf 2010 von Joel Rubinson.<br />
In seinen <em>&#8220;Six marketing research wake-up calls in 2009&#8243;</em> zieht er Bilanz für 2009 aber stellt vor allem neue Herausforderungen an die Branche in 2010 vor. </p>
<p>Macht schon Spaß das mal zu lesen und zu sehen, was sich von den These wie entwicklet hat in den letzten 12, also 11 Monaten&#8230;</p>
<p>Bin schon gespannt, was morgen kommt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist Social Media Monitoring gar keine Marktforschung?</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/08/ist-social-media-monitoring-gar-keine-marktforschung/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2010/08/ist-social-media-monitoring-gar-keine-marktforschung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[social web]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gerade einen in mehrerer Hinsicht interessanten kurzen Beitrag bei bnet.com gefunden. Dort macht Geoffrey James in sehr klaren Worten seinen Standpunkt deutlich, dass das, was man über Techniken des Social Media Monitoring über Konsumenten herausbekommt, nichts mit Marktforschung zu tun hat. Hier seine vier Argumente: 1. Geschichten sind keine Beweise. Tausend Geschichten haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/08/ist-social-media-monitoring-gar-keine-marktforschung/' layout='button_count' show_faces='false' width='50' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
<p>Ich habe gerade einen in mehrerer Hinsicht interessanten <a href="http://www.bnet.com/blog/salesmachine/why-social-networking-isnt-customer-research/11685">kurzen Beitrag</a> bei <a href="http://www.bnet.com">bnet.com</a> gefunden.</p>
<p>Dort macht Geoffrey James in sehr klaren Worten seinen Standpunkt deutlich, dass das, was man über Techniken des Social Media Monitoring über Konsumenten herausbekommt, nichts mit Marktforschung zu tun hat. </p>
<p>Hier seine <strong>vier Argumente</strong>:</p>
<p><strong>1. Geschichten sind keine Beweise.</strong> Tausend Geschichten haben genau die gleiche Gültigkeit wie eine Geschichte, die genau gleich Null ist. Wenn Geschichten Beweise sind, dann sind fliegende Untertassen, Gespenster und Kobolde alle echt.</p>
<p><strong>2. Kommentare sind selbst-selektiv. </strong>Echte Forschung beruht auf statistischen Zufallsstichproben. Personen, die kommentieren, sind für das Kommentieren empfänglich, was ihre Eingänge statistisch wertlos macht.</p>
<p><strong>3. Anonymität erzeugt Verzerrung. </strong>Weil sich Kommentatoren oft nicht mit den echten Namen identifizieren, fühlen sie sich frei für &#8220;spitzbübische Stellungnahmen&#8221;.</p>
<p><strong>4. Bezahlte Kommentare kommen Social Web gehäuft vor</strong>. PR-Firmen kaufen häufig Kommentare, die damit gefälscht sind. Umgekehrt bestellen Wettbewerber Kommentare mit gefälschter Kritik.</p>
<p><strong><br />
<h3>Warum das interessant ist?</h3>
<p></strong><br />
Ebenfalls aus vier Gründen&#8230;</p>
<p><strong>1. </strong>Weil es sich um &#8220;Totschlagargumente&#8221; handelt, die in der ein oder anderen Form auch für traditionelle Marktforschung gelten, dort aber mehr oder weniger sehenden Auges in Kauf genommen oder einfach ignoriert werden bzw. in Vergessenheit geraten sind.</p>
<p><strong>2. </strong>Weil es erstaunlich ist, mit welchem Brustton der Überzeugung hier geschrieben wird. Als ob es nicht auch sehr schöne Beispiele gibt, dass eben Social Media Monitoring einen wichtigen Beitrag für Marktbearbeitung, Marketing, Markenführung und somit auch der Marktforschung leistet. </p>
<p><strong>3. </strong>Weil nicht erst seit gestern Dienstleister, Consultants, und andere intelligente Leute die Möglichkeiten, die Social Networks der Marktforschung bieten, abwägen, bewerten, modifizieren und inspirierend einsetzen. Nur so bleibt die Marktforschung für unsere Kunden relevant!</p>
<p><strong>4. </strong>Und schließlich, weil es Marktforschung reduziert und die immer noch weit verbreitete Sicherung des Status Quo stützt. Und damit sind die Argumente einer aufgeschlossenen Diskussion zu zukünftigen Anforderungen und Möglichkeiten alles andere als zuträglich.</p>
<p>Sei&#8217;s drum.<br />
Ich hoffe nur, dass sich Auftraggeber, die sich unwohl mit dem Status Quo der Marktforschung fühlen, nicht verunsichern lassen und weiterhin mutig neue Wege bestreiten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stetige Entwicklung &#8211; und was vom BVM Kongress zu erwarten ist&#8230;</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/06/stetige-entwicklung-und-was-vom-bvm-kongress-zu-erwarten-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 08:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutungshoheit]]></category>
		<category><![CDATA[Forrester]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Entwicklung von Social Media und vor allem die Diskussionen zur Bedeutung für die Marktforschung setzt sich &#8211; wie zu erwarten ist &#8211; fort. Mir kommt es manchmal wie eine Fahrt mit der Geisterbahn vor, von der man auch nicht weiß, was einen erwartet (außer, dass es Überraschungen geben wird). Wenn man sich umschaut, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/06/stetige-entwicklung-und-was-vom-bvm-kongress-zu-erwarten-ist/' layout='button_count' show_faces='false' width='50' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
<p>Die Entwicklung von Social Media und vor allem die Diskussionen zur Bedeutung für die Marktforschung setzt sich &#8211; wie zu erwarten ist &#8211; fort.<br />
Mir kommt es manchmal wie eine Fahrt mit der Geisterbahn vor, von der man auch nicht weiß, was einen erwartet (außer, dass es Überraschungen geben wird).</p>
<p>Wenn man sich umschaut, dann sieht man im internationalen Umfeld eine Reihe von Bemühungen Struktur in die Sache zu bringen. Tamara Barber von Forrester hat auf <a href="http://blogs.forrester.com/tamara_barber/10-05-11-trends_and_challenges_social_market_research">ihrem Blog</a> ein bisschen zur Strukturierung der Diskussion beigetragen, und auch die gerade zurückliegende <strong>2010 MRA Annual Conference</strong> hat ihren Beitrag dazu geleistet (immerhin ist <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23SMMR">#SMMR</a> nun schon fast sowas wie ein Hashtag).</p>
<p><a href="http://www.bvm.org/user/Kongress2010/2009-10-26_kongress_glueh-tulpen.jpg"><img class="alignleft" title="BVM Kongress, Bonn" src="http://www.bvm.org/user/Kongress2010/2009-10-26_kongress_glueh-tulpen.jpg" alt="" width="253" height="161" /></a>Da kommt doch der <a href="http://bvm.org/Kongress-2010_1132_0_0.html">BVM Kongress in Bonn</a>, der am kommenden Donnerstag startet, wie gerufen, um mal zu sehen, wie weit denn die Diskussionen in Deutschland zu dem Thema sind. Die Anmerkungen hier und da zu den Vorträgen, die ich auf der #GOR10 mitbekommen habe, lassen auf ein sehr konservativen Umgang der Marktforschung mit dem Thema deuten.</p>
<p>Und auch die ersten Ergebnisse auf der Marktforschungsmesse in München letztes Jahr waren eher eine Sales Show der Dienstleister als echte Beiträge zur Zukunft der Marktforschung.</p>
<p>Doch das Programm für übermorgen und Freitag scheint darüber hinaus zu gehen. Allein die &#8220;Kongressouvertüre&#8221; könnte es schon in sich haben:</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; Nicht nur im Angebots-Portfolio der Methoden, sondern auch in der Verteilung der Aufgaben und Rollen entwickeln sich neue Perspektiven zwischen betrieblicher Marktforschung und Instituts-Marktforschung einerseits sowie zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern andererseits. Die „Agenda der Neuen Zeit“ für Marktforschung sollte jede(r) kennen, der in diesen Bereichen Verantwortung trägt&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich bin ehrlich gesagt gespannt, wie es wird und was danach kommt. Die Auswirkungen der Diskussionen der <strong>2010 MRA Annual Conference</strong> jedenfalls stimmen mich hoffnungsvoll. Mal sehen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gut ist gut, und Schluss…</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/03/gut-ist-gut-und-schluss%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 22:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der am meisten inspirierenden Blogger Kolleginnen ist für mich Kathryn Korostoff von Research Rockstar (was für ein Name!). Okay, sie nutzt die aktuellen Kanäle auch für direkte Selbstvermarktung, aber immerhin kündigt sie dies dann auch immer als solche an. Und außerdem machen das ja viele. Aber inhaltlich und vom Verständnis neuer Anforderungen an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/03/gut-ist-gut-und-schluss%e2%80%a6/' layout='button_count' show_faces='false' width='50' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
<p>Eine der am meisten inspirierenden Blogger Kolleginnen ist für mich Kathryn Korostoff von <a href="http://www.researchrockstar.com/">Research Rockstar</a> (was für ein Name!). </p>
<p>Okay, sie nutzt die aktuellen Kanäle auch für direkte Selbstvermarktung, aber immerhin kündigt sie dies dann auch immer als solche an. Und außerdem machen das ja viele. </p>
<p>Aber inhaltlich und vom Verständnis neuer Anforderungen an die Marktforschung ist sie eine meiner Lieblingsautorin. Ich fand schon ihr kleines, feines Buch gut, was ich auch u.a. <a href="http://www.amazon.com/Hire-Manage-Market-Research-Agencies/dp/0615271146/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1236488299&#038;sr=8-1">hier kundgetan</a> habe.</p>
<p>Einer der jüngsten Beiträge beschäftigt sich mit einem interessanten Thema. <em>&#8220;When Good Enough Is Good Enough: Seeking Balance In Product &#038; Pricing Research&#8221;</em> (der Beitrag hat es in die <a href="http://blog.vovici.com/blog/bid/25892/Research-Roundup">Research Roundup</a> von <a href="http://stg1.vovici.com/about/management-team_v2.aspx#henning">Jeffrey Henning</a> geschafft. Wer hatte noch mal nach Zielen gefragt <img src='http://www.olympiamilano.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Sie stellt die These auf, dass in manchen Projekten zusätzlicher Erhebungs- und Analyseaufwand in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zu Zeit, Kosten und vor allem Anwendbarkeit der Ergebnisse stehen. Falls das stimmt, und aus Erfahrung weiß ich, dass das vorkommen kann, dann sind die Konsequenzen vielfältig.</p>
<p>Also, MaFo ist kein Selbstzweck. Und nur weil man etwas erheben, berechnen, beobachten etc. kann, heißt das noch nicht, dass man das auch muss.</p>
<p>Was man aber muss ist nicht zu erschrecken, wenn der Kunde sagt <em>„Jetzt haben wir ganz schön viel geforscht, jetzt müssen wir die Dinge auf die Straße kriegen“</em> (das hat mal einer zu mir gesagt).</p>
<p>Klar, dann ist erst mal die MaFo-Wertschöpfung am Ende angelangt, das ist für die Erhebungs-Spezialisten dann besonders einschneidend. Aber diejenigen Partner, die weitere Kompetenzen haben in den Bereichen Consulting, operatives Marketing, Sales, Marketing-Controlling, …, für die bleibt das Spiel weiterhin interessant.</p>
<p>Okay, da wurde jetzt unerwartet eine Brandrede für mehr Pragmatismus und eine stärkere Hands-On-Mentalität im Bereich Research. </p>
<p>Sicher gibt es hier kein Schwarz und Weiß, alles sind Stufen von Grau, das ist ja gerade das Schöne an der Sache…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Berufsbild für Marktforscher?</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/01/neues-berufsbild-fur-marktforscher/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 10:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Merger]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Research-Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[TNS]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon in einem meiner letzten Beiträge habe ich mehr oder weniger spekulativ zwischen den Zeiten der Pressemitteilung von TNS vermutet, dass der geplante Stellenabbau nur in geringfügigem Maße auf die Folgen der Übernahme durch WPP zurückzuführen ist. Ich habe auch vermutet, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise nur teilweise dafür verantwortlich ist. Diese Überlegungen erhalten nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/01/neues-berufsbild-fur-marktforscher/' layout='button_count' show_faces='false' width='50' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
<p>Schon in <a href="http://www.olympiamilano.de/2010/01/tns-stellen-werden-gestrichen/">einem meiner letzten Beiträge</a> habe ich mehr oder weniger spekulativ zwischen den Zeiten der <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=733&#038;message=TNS%20Infratest%20plant%20in%20Folge%20von%20Wirtschaftskrise%20und%20Merger%20Personalabbau">Pressemitteilung von TNS</a> vermutet, dass der geplante Stellenabbau nur in geringfügigem Maße auf die Folgen der Übernahme durch <a href="http://www.wpp.com/wpp/">WPP</a> zurückzuführen ist. Ich habe auch vermutet, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise nur teilweise dafür verantwortlich ist. </p>
<p><a href="http://www.olympiamilano.de/wp-content/uploads/2010/01/NeueRolleMarktforscher.jpg"><img src="http://www.olympiamilano.de/wp-content/uploads/2010/01/NeueRolleMarktforscher-150x150.jpg" alt="" title="NeueRolleMarktforscher" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-168" /></a>Diese Überlegungen erhalten nun neue Argumente durch das <a href="http://www.marktforschung.de/information/interviews/marktforschung/hartmut-scheffler-die-umstrukturierungsmassnahmen-und-der-stellenabbau-aktuell-haben-nur-noch-in-geringem-umfang-mit-der-uebernahme-durch-wpp-und-dem-merger-mit-research-international-zu-tun/?XTCsid=b344547c314203dc8f230328b80aa607">Interview</a> mit Herrn Scheffler auf <a href="http://www.marktforschung.de">marktforschung.de</a>. </p>
<p>Ich finde es extrem interessant, dass anscheinend die Grundprobleme der klassischen Marktforschung nun aktiv angegangen werden. Und genau das meinte ich, als ich <a href="http://www.marktforschung.de/information/interviews/marktforschung/christian-doessel-die-auf-methodenhoheit-aufgebaute-inhaltliche-fuehrungsposition-der-marktforschung-bei-der-strukturierung-und-analyse-relevanter-inhalte-ist-in-vielen-web-20-bereichen-bereits-verloren-gegangen/">hier</a> sagte, dass es nicht mehr ausreicht aktuellen Phänomenen nur aus Erhebungssicht zu begegnen. Das ist einer der Gründe, warum <em>„insbesondere bei kleinen, in Wachstumsnischen platzierten Unternehmen […] diese positive Wende eintreten wird“</em>, wie es im Interview mit Herrn Scheffler zu lesen ist. </p>
<p>Ich stimme zu, dass hierbei die Onlineforschung und auch die qualitative Forschung an Bedeutung zunehmen werden. Dabei wird es aber nicht bleiben. Ebenfalls zunehmen wird eine zunehmende Gewichtung von Beratung. Wenn zunehmend Geschäft im Bereich der Erhebung webbricht, auch weil <em>„einige der aktuellen Aufgaben der Marktforschungsinstitute […] in den Unternehmen selbst durchgeführt“</em> werden, dann ist es nur konsequent, dass die Bedeutungszuweisung von Daten, Ergebnissen und Befunden wichtiger wird, auch wirtschaftlich und auch für die großen Institute. </p>
<p>Das reine Liefern von Daten ist seit langem nicht mehr wertschöpfend genug. Nun geht es auch bei den großen Instituten darum Kompetenzen in der Implementierung von Daten aufzubauen. So entstehen Chancen einen in doppelter Hinsicht wertvollen Leistungsbereich von dem lange Jahre dominierenden Feld der Erhebung abzukoppeln. Das macht Sinn. Und das haben auch Spezialisten im Bereich Research Consulting (und da zähle ich <a href="http://www.olympiamilano.de/uber-mich/">mich</a> mal ganz unbescheiden zu) schon länger erkannt.</p>
<p>Es scheint so, dass die neuen Anforderungen an die Markt- und Konsumentenforschung (das Thema meines Blog <img src='http://www.olympiamilano.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) anfangen Eingang in die Denke und nun auch in das Handeln zumindest eines großen Instituts zu finden. </p>
<p>Und das muss man grundsätzlich erst mal begrüßen. </p>
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		<title>Parallelen zwischen Fußball und Business</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 14:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Habe gerade &#8211; ausnahmsweise &#8211; mal die Kolummne von Marco Bode im kicker gelesen. Das hier fand ich spitze, auch weil es für mich gerade so spürbar ist&#8230; Erfolg zu haben ist etwas sehr Fragiles &#8211; im Fußball wie im Unternehmen &#8211; und oft lassen sich die Ursachen für Erfolg oder Misserfolg nicht an einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/01/parallelen-zwischen-fusball-und-business/' layout='button_count' show_faces='false' width='50' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
<p>Habe gerade &#8211; ausnahmsweise &#8211; mal die <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/520093/artikel_Wie-Werder-aus-dem-Gleichgewicht-kam.html">Kolummne</a> von Marco Bode im <a href="http://www.kicker.de/">kicker</a> gelesen.</p>
<p>Das hier fand ich spitze, auch weil es für mich gerade so spürbar ist&#8230; </p>
<blockquote><p>Erfolg zu haben ist etwas sehr Fragiles &#8211; im Fußball wie im Unternehmen &#8211; und oft lassen sich die Ursachen für Erfolg oder Misserfolg nicht an einem Kriterium festmachen, sondern hängen von verschiedensten Einflüssen ab.</p>
<p>Eine immer wiederkehrende Voraussetzung für Erfolg ist für uns dabei, in vielen Feldern die richtige Balance zu finden &#8211; bei der Einstellung, der Spielfreude oder beim Teamgeist: ein gesundes Selbstbewusstsein, in der Mitte zwischen Angst vor Überforderung und lässiger Überheblichkeit; Spielfreude, die mir Spaß an der eigenen Kreativität vermittelt und trotzdem ein ernsthaftes Interesse am Ergebnis impliziert. Und ein Team, das Wert legt auf menschliche Beziehungen, aber nicht verkommt zum reinen Freundeskreis, sondern gemeinsam Ziele verfolgt. Das ist die Balance, die Erfolg mindestens wahrscheinlicher macht!</p></blockquote>
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		<title>TNS &#8211; Stellen werden gestrichen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 19:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arbeitsplatzabbau bei TNS… Ich muss sagen, das hat mich erstmal wirklich von den Socken gehauen. TNS baut Arbeitsplätze in Deutschland ab, kein Standort wird ausgespart. Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Irgendwie hat es ja immer einen besonderen „Geschmack“, wenn es dem ehemaligen Arbeitgeber schlechter geht. Man hofft, dass ehemalige Kollegen, zu denen man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/01/tns-stellen-werden-gestrichen/' layout='button_count' show_faces='false' width='50' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
<p>Arbeitsplatzabbau bei TNS…<br />
Ich muss sagen, <a href="http://www.new-business.de/medien/detail.php?nr=594657&amp;rubric=MEDIEN&amp;">das</a> hat mich erstmal wirklich von den Socken gehauen. TNS baut Arbeitsplätze in Deutschland ab, kein Standort wird ausgespart. Das hätte ich nicht für möglich gehalten.</p>
<p>Irgendwie hat es ja immer einen besonderen „Geschmack“, wenn es dem ehemaligen Arbeitgeber schlechter geht. Man hofft, dass ehemalige Kollegen, zu denen man persönlichen Kontakt hatte oder noch hat, nicht betroffen sind. Und man wünscht denen, die betroffen sind, dass sie schnell wieder Erfolg auf dem Arbeitsmarkt haben.</p>
<p>Als ich 2001 das Unternehmen verließ, um neue Bereiche und Facetten der MaFo zu erkunden, haben nicht wenige aus meinem Freundes- und Familienkreis damals, zu mir gesagt, dass sie es nicht verstehen könnte, wie man einen solch sicheren Job aufgeben könnte.</p>
<p>Nun, sieht so aus als brechen nun ungemütlichere Zeiten an für die Marktforschung…</p>
<p>Die Gründe für die <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=733&amp;message=TNS%20Infratest%20plant%20in%20Folge%20von%20Wirtschaftskrise%20und%20Merger%20Personalabbau">aktuelle Pressemitteilung</a> bei TNS sind sicher vielschichtig und es ist nicht nur einer für die Entwicklungen verantwortlich. Folgende Argumente man hier und da nachlesen, seien für die Entscheidungen verantwortlich gewesen:</p>
<ul>
<li>Umsatzeinbruch durch Wirtschaftskrise</li>
<li>„Integrationsmaßnahmen“ im Rahmen des Mergers</li>
<li>Verfehlen der Synergie-Planungen nach dem Kauf durch WPP</li>
</ul>
<p>Das sind alles verständliche, nachvollziehbare Gründe, schließlich haben oder hatten andere MaFo-Unternehmen auch über Kurzarbeit ausgerufen. Aber von einem „der großen Institute“ hatte ich das bisher noch nicht wahrgenommen. Immerhin sind Restrukturierungsmaßnahmen im Hinblick auf Tätigkeitsfelder, die bisher zu kurz kamen, angekündigt. Interessant finde ich hierbei vor allem das folgende Zitat von Herrn Scheffler:<br />
<blockquote>&#8220;Die ganze Marktforschungsbranche steht vor starken Veränderungen: Neue Methoden, die Online-Forschung, neue Erkenntnismöglichkeiten und –interessen, neue Anbieter und jetzt noch die Wirtschaftskrise haben den Reformdruck auf die Branche stark erhöht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ja, ganz richtig, Reformdruck und starke Veränderungen. Das sage ich ja schon lange&#8230;</p>
<p>Ich biete hier noch einen weiteren Erklärungsversuch an, der rein spekulativ ist, und der ausschließlich auf meiner Beobachtung beruht, und stelle diesen hier zur Diskussion.</p>
<p>Kann man aus den Entwicklungen und der Ankündigung von Restrukturierungsmaßnahmen erkennen, dass gerade ein Geschäftsmodell dabei ist zu zerbröckeln? Ist der Zenith der Globalisierung von MaFo-Tools erreicht? Wollen die Kunden heute mehr als das tausendfach erprobte und international validierte Tool zur Messung von Werbeawareness?</p>
<p>Aufbauend auf meinen Gedanken <a href="http://www.marktforschung.de/information/interviews/marktforschung/christian-doessel-die-auf-methodenhoheit-aufgebaute-inhaltliche-fuehrungsposition-der-marktforschung-bei-der-strukturierung-und-analyse-relevanter-inhalte-ist-in-vielen-web-20-bereichen-bereits-verloren-gegangen/">hier </a> bei marktforschung.de können die aktuellen Entwicklungen (wie bei TNS) auch ein Zeichen dafür zu sein, dass kleinere MaFo-Player aufgrund ihrer besonderen Beratungsfähigkeiten größere Bedeutung erlangen. </p>
<p>Wenn es wirklich so ist, dass Auftragsverluste nicht allein auf Budgetkürzungen wegen der Wirtschaftskrise zurückzuführen sind, dann liegt darin auch die Chance für die Agenturen (und ich sage bewusst nicht Institute), die sich eher die Deutung von MaFo-Ergebnissen im Handlungskontext der Kunden verschrieben haben.</p>
<p>„tool isn’t king, relevance is king…“</p>
<p>Könnte doch sein, dass die Zeit langsam reif wird, oder`?</p>
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		<title>Die Luft wird dünner&#8230;</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2009/09/die-luft-wird-dunner/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 07:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
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		<description><![CDATA[Okay, vielleicht ein zu dramatischer Titel, aber egal. Ich habe noch eine These, die etwas in die gleiche Richtung geht wie die letzte, aber noch ein wenig andere Folgen hat: These #2: „Wenn Marktforschungsergebnisse nicht handlungsfähig machen, reduziert sich die Marktforschung auf mehr oder weniger intelligente Erhebungstechniken. Und da wächst gerade eine enorme Konkurrenz heran.“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/09/die-luft-wird-dunner/' layout='button_count' show_faces='false' width='50' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
<p>Okay, vielleicht ein zu dramatischer Titel, aber egal.</p>
<p>Ich habe noch eine These, die etwas in die gleiche Richtung geht wie die letzte, aber noch ein wenig andere Folgen hat:</p>
<p><strong>
<p><em>These #2: „Wenn Marktforschungsergebnisse nicht handlungsfähig machen, reduziert sich die Marktforschung auf mehr oder weniger intelligente Erhebungstechniken. Und da wächst gerade eine enorme Konkurrenz heran.“</em></p>
<p></strong></p>
<p>Es geht doch immer darum, zu sagen was die Ergebnisse einer wie auch immer gearteten Studie bedeuten. Was haben die Ergebnisse für eine Bedeutung und wie lassen sich die Ergebnisse in konkrete Maßnahmen ableiten. Oft genug passiert das aber gerade nicht. Das kann viele Gründe haben: einfach zu wenig Zeit gehabt oder den Anwendungskontext nicht erfasst sind da nur zwei mögliche Gründe (mit dem nicht erfassten Anwendungskontext habe ich mich bereits <a href="http://www.olympiamilano.de/?p=66">hier </a>befasst). In jedem Fall schöpft die Marktforschung ihr Potenzial nicht aus, wenn es bei der Deutungshoheit der Ergebnisse zu Nachlässigkeiten kommt.</p>
<p>Dabei muss jedem klar sein, dass solche Nachlässigkeiten – anders noch als vor ein paar Jahren – für die Branche gefährlicher denn je sind. Was entsteht, wenn die Ergebnisse nicht sitzen wie `ne 1, wenn der Kunde nicht weiß, was er jetzt auf Basis der Ergebnisse tun muss, wenn fragende Blicke die Runde machen oder wenn der Kunde die so gefürchtete „So what“-Frage in den Raum wirft, sind erst mal Frustationserlebnisse.</p>
<p>Was dann leicht passieren kann (und auch immer öfter gerade in jungen Unternehmen passiert) ist, dass sich der Kunde sagt „Das können wir auch, dafür brauchen wir keinen Dienstleister“. Und dann geht die tragische Entwicklung los. Mit mittlerweile sehr benutzerfreundlichen Umsonst-MaFo-Tools, wird dann die nächste MaFo selber durchgeführt. Solche „MaFos“ sind dann neben der Aufbereitung der Ergebnisse auch in der kompletten Studienanlage schlecht, weil sie nicht von Fachleuten konzipiert und durchgeführt wurden.</p>
<p>Das Problem dabei ist nur, dass manche Kunden keinen Schmerz aufgrund des vorherrschenden Qualitätsunterschieds fühlen. Die Ergebnisse sind am Ende genauso anwendbar oder eben nicht wie bei einem Projekt mit professionellem Dienstleister.</p>
<p><strong>Darum merke</strong>: Die Marktforschung muss sich noch stärker positionieren durch kluge, strategische und vor allem relevante Ansätze für die Problemlösung. Dazu gehören Tools –ja. Dazu gehören auch intelligente Erhebungsverfahren –ja. </p>
<p>Dazu gehören aber vor allem eine tolle Erklärung und eine inspirierende Einbettung der Ergebnisse in die Problemwelt der Kunden. Wer das nicht hinkriegt, der bekommt früher oder später zusätzliche Konkurrenz von den Kunden selber. Denn die machen dann ihre eigene MaFo, und wir sind raus!</p>
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		<title>INTEGRAL, Sinus, Millward Brown&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 14:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Millward Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Sinus]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss sagen, dass ich selten ein so nichtssagendes Interview gesehen habe. Was erfahren wir eigentlich. Integral hat die Mehrheit an Sinus übernommen (das steht ja schon im Text) Sinus bleibt als Marke erhalten (Investitionen in die Vermarktung von INTEGRAL-Mileus wären auch echt schmerzhaft&#8230;) Milieus können &#8220;&#8230; den Integrationsfaktor von zwei unterschiedlichen Befragungen darstellen&#8221; (hä?) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/09/integral-sinus-millward-brown/' layout='button_count' show_faces='false' width='50' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>
<p>Ich muss sagen, dass ich selten ein so <a href="http://www.marktforschung.de/information/video/interview-mit-manfred-tautscher-sinus-sociovision/">nichtssagendes Interview </a>gesehen habe.</p>
<p>Was erfahren wir eigentlich.</p>
<ol>
<li><a href="http://www.integral.co.at/de/home/">Integral </a>hat die Mehrheit an <a href="http://www.sociovision.de/">Sinus </a>übernommen (das steht ja schon im Text)</li>
<li>Sinus bleibt als Marke erhalten (Investitionen in die Vermarktung von INTEGRAL-Mileus wären auch echt schmerzhaft&#8230;)</li>
<li>Milieus können &#8220;&#8230; den Integrationsfaktor von zwei unterschiedlichen Befragungen darstellen&#8221; (hä?)</li>
</ol>
<p>Viel interessanter wären für mich allerdings Fragen nach der Aktualität von Milieuforschung gewesen. Ob man immer noch guten Gewissens 80 Mio. Deutsche in ein, zwei Handvoll Milieus packen kann und wie sich die zunehmende Ausgestaltung von Stilvorlieben und Konnektivität im sogenannten social web auf die Milieu-Forschung auswirkt.</p>
<p>So ein dicker Fisch kann ja Sinus nicht mehr gewesen sein, sonst wäre ja andere potenzielle Kauf-Kandidaten gewesen. Dann war die Milieu-Forschung auch nicht mehr so einträglich wie früher einmal.</p>
<p>Interessant auch, ob jetzt Millward Brown auch Kooperationpartner von Sinus ist und wir in Zukunft Marken- und Kommunikationsforschung à la Millward Brown in den Zusammenhang mit Sinus-Mileus stellen können (warum auch immer man das denn wollen sollte&#8230;)</p>
<p>Frage: Braucht man dazu echt ein Video-Interview? Ist das nicht irgendwie zu gewollt? Kommt bei mir zumindest so an. Schade, dass so wenig wirklich gesagt wurde, denn eigentlich ist der Merger interessant.</p>
<p>Ach ja, hängen geblieben ist auch: Waterman Agens ist eine Transaktionsberatungsfirma mit Sitz in Hamburg</p>
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