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	<title>Olympiamilano &#187; Thesen</title>
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	<description>Herausforderungen an zeitgemäße Konsumenten- und Marktforschung</description>
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		<title>Stetige Entwicklung &#8211; und was vom BVM Kongress zu erwarten ist&#8230;</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/06/stetige-entwicklung-und-was-vom-bvm-kongress-zu-erwarten-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 08:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Die Entwicklung von Social Media und vor allem die Diskussionen zur Bedeutung für die Marktforschung setzt sich &#8211; wie zu erwarten ist &#8211; fort.
Mir kommt es manchmal wie eine Fahrt mit der Geisterbahn vor, von der man auch nicht weiß, was einen erwartet (außer, dass es Überraschungen geben wird).
Wenn man sich umschaut, dann sieht man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/06/stetige-entwicklung-und-was-vom-bvm-kongress-zu-erwarten-ist/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die Entwicklung von Social Media und vor allem die Diskussionen zur Bedeutung für die Marktforschung setzt sich &#8211; wie zu erwarten ist &#8211; fort.<br />
Mir kommt es manchmal wie eine Fahrt mit der Geisterbahn vor, von der man auch nicht weiß, was einen erwartet (außer, dass es Überraschungen geben wird).</p>
<p>Wenn man sich umschaut, dann sieht man im internationalen Umfeld eine Reihe von Bemühungen Struktur in die Sache zu bringen. Tamara Barber von Forrester hat auf <a href="http://blogs.forrester.com/tamara_barber/10-05-11-trends_and_challenges_social_market_research">ihrem Blog</a> ein bisschen zur Strukturierung der Diskussion beigetragen, und auch die gerade zurückliegende <strong>2010 MRA Annual Conference</strong> hat ihren Beitrag dazu geleistet (immerhin ist <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23SMMR">#SMMR</a> nun schon fast sowas wie ein Hashtag).</p>
<p><a href="http://www.bvm.org/user/Kongress2010/2009-10-26_kongress_glueh-tulpen.jpg"><img class="alignleft" title="BVM Kongress, Bonn" src="http://www.bvm.org/user/Kongress2010/2009-10-26_kongress_glueh-tulpen.jpg" alt="" width="253" height="161" /></a>Da kommt doch der <a href="http://bvm.org/Kongress-2010_1132_0_0.html">BVM Kongress in Bonn</a>, der am kommenden Donnerstag startet, wie gerufen, um mal zu sehen, wie weit denn die Diskussionen in Deutschland zu dem Thema sind. Die Anmerkungen hier und da zu den Vorträgen, die ich auf der #GOR10 mitbekommen habe, lassen auf ein sehr konservativen Umgang der Marktforschung mit dem Thema deuten.</p>
<p>Und auch die ersten Ergebnisse auf der Marktforschungsmesse in München letztes Jahr waren eher eine Sales Show der Dienstleister als echte Beiträge zur Zukunft der Marktforschung.</p>
<p>Doch das Programm für übermorgen und Freitag scheint darüber hinaus zu gehen. Allein die &#8220;Kongressouvertüre&#8221; könnte es schon in sich haben:</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; Nicht nur im Angebots-Portfolio der Methoden, sondern auch in der Verteilung der Aufgaben und Rollen entwickeln sich neue Perspektiven zwischen betrieblicher Marktforschung und Instituts-Marktforschung einerseits sowie zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern andererseits. Die „Agenda der Neuen Zeit“ für Marktforschung sollte jede(r) kennen, der in diesen Bereichen Verantwortung trägt&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich bin ehrlich gesagt gespannt, wie es wird und was danach kommt. Die Auswirkungen der Diskussionen der <strong>2010 MRA Annual Conference</strong> jedenfalls stimmen mich hoffnungsvoll. Mal sehen&#8230;</p>
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		<title>Gut ist gut, und Schluss…</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/03/gut-ist-gut-und-schluss%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 22:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Eine der am meisten inspirierenden Blogger Kolleginnen ist für mich Kathryn Korostoff von Research Rockstar (was für ein Name!). 
Okay, sie nutzt die aktuellen Kanäle auch für direkte Selbstvermarktung, aber immerhin kündigt sie dies dann auch immer als solche an. Und außerdem machen das ja viele. 
Aber inhaltlich und vom Verständnis neuer Anforderungen an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/03/gut-ist-gut-und-schluss%e2%80%a6/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>Eine der am meisten inspirierenden Blogger Kolleginnen ist für mich Kathryn Korostoff von <a href="http://www.researchrockstar.com/">Research Rockstar</a> (was für ein Name!). </p>
<p>Okay, sie nutzt die aktuellen Kanäle auch für direkte Selbstvermarktung, aber immerhin kündigt sie dies dann auch immer als solche an. Und außerdem machen das ja viele. </p>
<p>Aber inhaltlich und vom Verständnis neuer Anforderungen an die Marktforschung ist sie eine meiner Lieblingsautorin. Ich fand schon ihr kleines, feines Buch gut, was ich auch u.a. <a href="http://www.amazon.com/Hire-Manage-Market-Research-Agencies/dp/0615271146/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1236488299&#038;sr=8-1">hier kundgetan</a> habe.</p>
<p>Einer der jüngsten Beiträge beschäftigt sich mit einem interessanten Thema. <em>&#8220;When Good Enough Is Good Enough: Seeking Balance In Product &#038; Pricing Research&#8221;</em> (der Beitrag hat es in die <a href="http://blog.vovici.com/blog/bid/25892/Research-Roundup">Research Roundup</a> von <a href="http://stg1.vovici.com/about/management-team_v2.aspx#henning">Jeffrey Henning</a> geschafft. Wer hatte noch mal nach Zielen gefragt <img src='http://www.olympiamilano.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Sie stellt die These auf, dass in manchen Projekten zusätzlicher Erhebungs- und Analyseaufwand in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zu Zeit, Kosten und vor allem Anwendbarkeit der Ergebnisse stehen. Falls das stimmt, und aus Erfahrung weiß ich, dass das vorkommen kann, dann sind die Konsequenzen vielfältig.</p>
<p>Also, MaFo ist kein Selbstzweck. Und nur weil man etwas erheben, berechnen, beobachten etc. kann, heißt das noch nicht, dass man das auch muss.</p>
<p>Was man aber muss ist nicht zu erschrecken, wenn der Kunde sagt <em>„Jetzt haben wir ganz schön viel geforscht, jetzt müssen wir die Dinge auf die Straße kriegen“</em> (das hat mal einer zu mir gesagt).</p>
<p>Klar, dann ist erst mal die MaFo-Wertschöpfung am Ende angelangt, das ist für die Erhebungs-Spezialisten dann besonders einschneidend. Aber diejenigen Partner, die weitere Kompetenzen haben in den Bereichen Consulting, operatives Marketing, Sales, Marketing-Controlling, …, für die bleibt das Spiel weiterhin interessant.</p>
<p>Okay, da wurde jetzt unerwartet eine Brandrede für mehr Pragmatismus und eine stärkere Hands-On-Mentalität im Bereich Research. </p>
<p>Sicher gibt es hier kein Schwarz und Weiß, alles sind Stufen von Grau, das ist ja gerade das Schöne an der Sache…</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neues Berufsbild für Marktforscher?</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/01/neues-berufsbild-fur-marktforscher/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 10:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Merger]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Research-Consulting]]></category>
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Schon in einem meiner letzten Beiträge habe ich mehr oder weniger spekulativ zwischen den Zeiten der Pressemitteilung von TNS vermutet, dass der geplante Stellenabbau nur in geringfügigem Maße auf die Folgen der Übernahme durch WPP zurückzuführen ist. Ich habe auch vermutet, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise nur teilweise dafür verantwortlich ist. 
Diese Überlegungen erhalten nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/01/neues-berufsbild-fur-marktforscher/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>Schon in <a href="http://www.olympiamilano.de/2010/01/tns-stellen-werden-gestrichen/">einem meiner letzten Beiträge</a> habe ich mehr oder weniger spekulativ zwischen den Zeiten der <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=733&#038;message=TNS%20Infratest%20plant%20in%20Folge%20von%20Wirtschaftskrise%20und%20Merger%20Personalabbau">Pressemitteilung von TNS</a> vermutet, dass der geplante Stellenabbau nur in geringfügigem Maße auf die Folgen der Übernahme durch <a href="http://www.wpp.com/wpp/">WPP</a> zurückzuführen ist. Ich habe auch vermutet, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise nur teilweise dafür verantwortlich ist. </p>
<p><a href="http://www.olympiamilano.de/wp-content/uploads/2010/01/NeueRolleMarktforscher.jpg"><img src="http://www.olympiamilano.de/wp-content/uploads/2010/01/NeueRolleMarktforscher-150x150.jpg" alt="" title="NeueRolleMarktforscher" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-168" /></a>Diese Überlegungen erhalten nun neue Argumente durch das <a href="http://www.marktforschung.de/information/interviews/marktforschung/hartmut-scheffler-die-umstrukturierungsmassnahmen-und-der-stellenabbau-aktuell-haben-nur-noch-in-geringem-umfang-mit-der-uebernahme-durch-wpp-und-dem-merger-mit-research-international-zu-tun/?XTCsid=b344547c314203dc8f230328b80aa607">Interview</a> mit Herrn Scheffler auf <a href="http://www.marktforschung.de">marktforschung.de</a>. </p>
<p>Ich finde es extrem interessant, dass anscheinend die Grundprobleme der klassischen Marktforschung nun aktiv angegangen werden. Und genau das meinte ich, als ich <a href="http://www.marktforschung.de/information/interviews/marktforschung/christian-doessel-die-auf-methodenhoheit-aufgebaute-inhaltliche-fuehrungsposition-der-marktforschung-bei-der-strukturierung-und-analyse-relevanter-inhalte-ist-in-vielen-web-20-bereichen-bereits-verloren-gegangen/">hier</a> sagte, dass es nicht mehr ausreicht aktuellen Phänomenen nur aus Erhebungssicht zu begegnen. Das ist einer der Gründe, warum <em>„insbesondere bei kleinen, in Wachstumsnischen platzierten Unternehmen […] diese positive Wende eintreten wird“</em>, wie es im Interview mit Herrn Scheffler zu lesen ist. </p>
<p>Ich stimme zu, dass hierbei die Onlineforschung und auch die qualitative Forschung an Bedeutung zunehmen werden. Dabei wird es aber nicht bleiben. Ebenfalls zunehmen wird eine zunehmende Gewichtung von Beratung. Wenn zunehmend Geschäft im Bereich der Erhebung webbricht, auch weil <em>„einige der aktuellen Aufgaben der Marktforschungsinstitute […] in den Unternehmen selbst durchgeführt“</em> werden, dann ist es nur konsequent, dass die Bedeutungszuweisung von Daten, Ergebnissen und Befunden wichtiger wird, auch wirtschaftlich und auch für die großen Institute. </p>
<p>Das reine Liefern von Daten ist seit langem nicht mehr wertschöpfend genug. Nun geht es auch bei den großen Instituten darum Kompetenzen in der Implementierung von Daten aufzubauen. So entstehen Chancen einen in doppelter Hinsicht wertvollen Leistungsbereich von dem lange Jahre dominierenden Feld der Erhebung abzukoppeln. Das macht Sinn. Und das haben auch Spezialisten im Bereich Research Consulting (und da zähle ich <a href="http://www.olympiamilano.de/uber-mich/">mich</a> mal ganz unbescheiden zu) schon länger erkannt.</p>
<p>Es scheint so, dass die neuen Anforderungen an die Markt- und Konsumentenforschung (das Thema meines Blog <img src='http://www.olympiamilano.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) anfangen Eingang in die Denke und nun auch in das Handeln zumindest eines großen Instituts zu finden. </p>
<p>Und das muss man grundsätzlich erst mal begrüßen. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Parallelen zwischen Fußball und Business</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/01/parallelen-zwischen-fusball-und-business/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 14:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[TNS]]></category>

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Habe gerade &#8211; ausnahmsweise &#8211; mal die Kolummne von Marco Bode im kicker gelesen.
Das hier fand ich spitze, auch weil es für mich gerade so spürbar ist&#8230; 
Erfolg zu haben ist etwas sehr Fragiles &#8211; im Fußball wie im Unternehmen &#8211; und oft lassen sich die Ursachen für Erfolg oder Misserfolg nicht an einem Kriterium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/01/parallelen-zwischen-fusball-und-business/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>Habe gerade &#8211; ausnahmsweise &#8211; mal die <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/520093/artikel_Wie-Werder-aus-dem-Gleichgewicht-kam.html">Kolummne</a> von Marco Bode im <a href="http://www.kicker.de/">kicker</a> gelesen.</p>
<p>Das hier fand ich spitze, auch weil es für mich gerade so spürbar ist&#8230; </p>
<blockquote><p>Erfolg zu haben ist etwas sehr Fragiles &#8211; im Fußball wie im Unternehmen &#8211; und oft lassen sich die Ursachen für Erfolg oder Misserfolg nicht an einem Kriterium festmachen, sondern hängen von verschiedensten Einflüssen ab.</p>
<p>Eine immer wiederkehrende Voraussetzung für Erfolg ist für uns dabei, in vielen Feldern die richtige Balance zu finden &#8211; bei der Einstellung, der Spielfreude oder beim Teamgeist: ein gesundes Selbstbewusstsein, in der Mitte zwischen Angst vor Überforderung und lässiger Überheblichkeit; Spielfreude, die mir Spaß an der eigenen Kreativität vermittelt und trotzdem ein ernsthaftes Interesse am Ergebnis impliziert. Und ein Team, das Wert legt auf menschliche Beziehungen, aber nicht verkommt zum reinen Freundeskreis, sondern gemeinsam Ziele verfolgt. Das ist die Balance, die Erfolg mindestens wahrscheinlicher macht!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>TNS &#8211; Stellen werden gestrichen&#8230;</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/01/tns-stellen-werden-gestrichen/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 19:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Institut]]></category>
		<category><![CDATA[TNS]]></category>

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Arbeitsplatzabbau bei TNS…
Ich muss sagen, das hat mich erstmal wirklich von den Socken gehauen. TNS baut Arbeitsplätze in Deutschland ab, kein Standort wird ausgespart. Das hätte ich nicht für möglich gehalten.
Irgendwie hat es ja immer einen besonderen „Geschmack“, wenn es dem ehemaligen Arbeitgeber schlechter geht. Man hofft, dass ehemalige Kollegen, zu denen man persönlichen Kontakt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/01/tns-stellen-werden-gestrichen/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>Arbeitsplatzabbau bei TNS…<br />
Ich muss sagen, <a href="http://www.new-business.de/medien/detail.php?nr=594657&amp;rubric=MEDIEN&amp;">das</a> hat mich erstmal wirklich von den Socken gehauen. TNS baut Arbeitsplätze in Deutschland ab, kein Standort wird ausgespart. Das hätte ich nicht für möglich gehalten.</p>
<p>Irgendwie hat es ja immer einen besonderen „Geschmack“, wenn es dem ehemaligen Arbeitgeber schlechter geht. Man hofft, dass ehemalige Kollegen, zu denen man persönlichen Kontakt hatte oder noch hat, nicht betroffen sind. Und man wünscht denen, die betroffen sind, dass sie schnell wieder Erfolg auf dem Arbeitsmarkt haben.</p>
<p>Als ich 2001 das Unternehmen verließ, um neue Bereiche und Facetten der MaFo zu erkunden, haben nicht wenige aus meinem Freundes- und Familienkreis damals, zu mir gesagt, dass sie es nicht verstehen könnte, wie man einen solch sicheren Job aufgeben könnte.</p>
<p>Nun, sieht so aus als brechen nun ungemütlichere Zeiten an für die Marktforschung…</p>
<p>Die Gründe für die <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=733&amp;message=TNS%20Infratest%20plant%20in%20Folge%20von%20Wirtschaftskrise%20und%20Merger%20Personalabbau">aktuelle Pressemitteilung</a> bei TNS sind sicher vielschichtig und es ist nicht nur einer für die Entwicklungen verantwortlich. Folgende Argumente man hier und da nachlesen, seien für die Entscheidungen verantwortlich gewesen:</p>
<ul>
<li>Umsatzeinbruch durch Wirtschaftskrise</li>
<li>„Integrationsmaßnahmen“ im Rahmen des Mergers</li>
<li>Verfehlen der Synergie-Planungen nach dem Kauf durch WPP</li>
</ul>
<p>Das sind alles verständliche, nachvollziehbare Gründe, schließlich haben oder hatten andere MaFo-Unternehmen auch über Kurzarbeit ausgerufen. Aber von einem „der großen Institute“ hatte ich das bisher noch nicht wahrgenommen. Immerhin sind Restrukturierungsmaßnahmen im Hinblick auf Tätigkeitsfelder, die bisher zu kurz kamen, angekündigt. Interessant finde ich hierbei vor allem das folgende Zitat von Herrn Scheffler:<br />
<blockquote>&#8220;Die ganze Marktforschungsbranche steht vor starken Veränderungen: Neue Methoden, die Online-Forschung, neue Erkenntnismöglichkeiten und –interessen, neue Anbieter und jetzt noch die Wirtschaftskrise haben den Reformdruck auf die Branche stark erhöht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ja, ganz richtig, Reformdruck und starke Veränderungen. Das sage ich ja schon lange&#8230;</p>
<p>Ich biete hier noch einen weiteren Erklärungsversuch an, der rein spekulativ ist, und der ausschließlich auf meiner Beobachtung beruht, und stelle diesen hier zur Diskussion.</p>
<p>Kann man aus den Entwicklungen und der Ankündigung von Restrukturierungsmaßnahmen erkennen, dass gerade ein Geschäftsmodell dabei ist zu zerbröckeln? Ist der Zenith der Globalisierung von MaFo-Tools erreicht? Wollen die Kunden heute mehr als das tausendfach erprobte und international validierte Tool zur Messung von Werbeawareness?</p>
<p>Aufbauend auf meinen Gedanken <a href="http://www.marktforschung.de/information/interviews/marktforschung/christian-doessel-die-auf-methodenhoheit-aufgebaute-inhaltliche-fuehrungsposition-der-marktforschung-bei-der-strukturierung-und-analyse-relevanter-inhalte-ist-in-vielen-web-20-bereichen-bereits-verloren-gegangen/">hier </a> bei marktforschung.de können die aktuellen Entwicklungen (wie bei TNS) auch ein Zeichen dafür zu sein, dass kleinere MaFo-Player aufgrund ihrer besonderen Beratungsfähigkeiten größere Bedeutung erlangen. </p>
<p>Wenn es wirklich so ist, dass Auftragsverluste nicht allein auf Budgetkürzungen wegen der Wirtschaftskrise zurückzuführen sind, dann liegt darin auch die Chance für die Agenturen (und ich sage bewusst nicht Institute), die sich eher die Deutung von MaFo-Ergebnissen im Handlungskontext der Kunden verschrieben haben.</p>
<p>„tool isn’t king, relevance is king…“</p>
<p>Könnte doch sein, dass die Zeit langsam reif wird, oder`?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Luft wird dünner&#8230;</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2009/09/die-luft-wird-dunner/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 07:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Okay, vielleicht ein zu dramatischer Titel, aber egal.
Ich habe noch eine These, die etwas in die gleiche Richtung geht wie die letzte, aber noch ein wenig andere Folgen hat:

These #2: „Wenn Marktforschungsergebnisse nicht handlungsfähig machen, reduziert sich die Marktforschung auf mehr oder weniger intelligente Erhebungstechniken. Und da wächst gerade eine enorme Konkurrenz heran.“

Es geht doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/09/die-luft-wird-dunner/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>Okay, vielleicht ein zu dramatischer Titel, aber egal.</p>
<p>Ich habe noch eine These, die etwas in die gleiche Richtung geht wie die letzte, aber noch ein wenig andere Folgen hat:</p>
<p><strong>
<p><em>These #2: „Wenn Marktforschungsergebnisse nicht handlungsfähig machen, reduziert sich die Marktforschung auf mehr oder weniger intelligente Erhebungstechniken. Und da wächst gerade eine enorme Konkurrenz heran.“</em></p>
<p></strong></p>
<p>Es geht doch immer darum, zu sagen was die Ergebnisse einer wie auch immer gearteten Studie bedeuten. Was haben die Ergebnisse für eine Bedeutung und wie lassen sich die Ergebnisse in konkrete Maßnahmen ableiten. Oft genug passiert das aber gerade nicht. Das kann viele Gründe haben: einfach zu wenig Zeit gehabt oder den Anwendungskontext nicht erfasst sind da nur zwei mögliche Gründe (mit dem nicht erfassten Anwendungskontext habe ich mich bereits <a href="http://www.olympiamilano.de/?p=66">hier </a>befasst). In jedem Fall schöpft die Marktforschung ihr Potenzial nicht aus, wenn es bei der Deutungshoheit der Ergebnisse zu Nachlässigkeiten kommt.</p>
<p>Dabei muss jedem klar sein, dass solche Nachlässigkeiten – anders noch als vor ein paar Jahren – für die Branche gefährlicher denn je sind. Was entsteht, wenn die Ergebnisse nicht sitzen wie `ne 1, wenn der Kunde nicht weiß, was er jetzt auf Basis der Ergebnisse tun muss, wenn fragende Blicke die Runde machen oder wenn der Kunde die so gefürchtete „So what“-Frage in den Raum wirft, sind erst mal Frustationserlebnisse.</p>
<p>Was dann leicht passieren kann (und auch immer öfter gerade in jungen Unternehmen passiert) ist, dass sich der Kunde sagt „Das können wir auch, dafür brauchen wir keinen Dienstleister“. Und dann geht die tragische Entwicklung los. Mit mittlerweile sehr benutzerfreundlichen Umsonst-MaFo-Tools, wird dann die nächste MaFo selber durchgeführt. Solche „MaFos“ sind dann neben der Aufbereitung der Ergebnisse auch in der kompletten Studienanlage schlecht, weil sie nicht von Fachleuten konzipiert und durchgeführt wurden.</p>
<p>Das Problem dabei ist nur, dass manche Kunden keinen Schmerz aufgrund des vorherrschenden Qualitätsunterschieds fühlen. Die Ergebnisse sind am Ende genauso anwendbar oder eben nicht wie bei einem Projekt mit professionellem Dienstleister.</p>
<p><strong>Darum merke</strong>: Die Marktforschung muss sich noch stärker positionieren durch kluge, strategische und vor allem relevante Ansätze für die Problemlösung. Dazu gehören Tools –ja. Dazu gehören auch intelligente Erhebungsverfahren –ja. </p>
<p>Dazu gehören aber vor allem eine tolle Erklärung und eine inspirierende Einbettung der Ergebnisse in die Problemwelt der Kunden. Wer das nicht hinkriegt, der bekommt früher oder später zusätzliche Konkurrenz von den Kunden selber. Denn die machen dann ihre eigene MaFo, und wir sind raus!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>INTEGRAL, Sinus, Millward Brown&#8230;</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2009/09/integral-sinus-millward-brown/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 14:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Merger]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Institut]]></category>
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		<category><![CDATA[Millward Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Sinus]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Ich muss sagen, dass ich selten ein so nichtssagendes Interview gesehen habe.
Was erfahren wir eigentlich.

Integral hat die Mehrheit an Sinus übernommen (das steht ja schon im Text)
Sinus bleibt als Marke erhalten (Investitionen in die Vermarktung von INTEGRAL-Mileus wären auch echt schmerzhaft&#8230;)
Milieus können &#8220;&#8230; den Integrationsfaktor von zwei unterschiedlichen Befragungen darstellen&#8221; (hä?)

Viel interessanter wären für mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/09/integral-sinus-millward-brown/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>Ich muss sagen, dass ich selten ein so <a href="http://www.marktforschung.de/information/video/interview-mit-manfred-tautscher-sinus-sociovision/">nichtssagendes Interview </a>gesehen habe.</p>
<p>Was erfahren wir eigentlich.</p>
<ol>
<li><a href="http://www.integral.co.at/de/home/">Integral </a>hat die Mehrheit an <a href="http://www.sociovision.de/">Sinus </a>übernommen (das steht ja schon im Text)</li>
<li>Sinus bleibt als Marke erhalten (Investitionen in die Vermarktung von INTEGRAL-Mileus wären auch echt schmerzhaft&#8230;)</li>
<li>Milieus können &#8220;&#8230; den Integrationsfaktor von zwei unterschiedlichen Befragungen darstellen&#8221; (hä?)</li>
</ol>
<p>Viel interessanter wären für mich allerdings Fragen nach der Aktualität von Milieuforschung gewesen. Ob man immer noch guten Gewissens 80 Mio. Deutsche in ein, zwei Handvoll Milieus packen kann und wie sich die zunehmende Ausgestaltung von Stilvorlieben und Konnektivität im sogenannten social web auf die Milieu-Forschung auswirkt.</p>
<p>So ein dicker Fisch kann ja Sinus nicht mehr gewesen sein, sonst wäre ja andere potenzielle Kauf-Kandidaten gewesen. Dann war die Milieu-Forschung auch nicht mehr so einträglich wie früher einmal.</p>
<p>Interessant auch, ob jetzt Millward Brown auch Kooperationpartner von Sinus ist und wir in Zukunft Marken- und Kommunikationsforschung à la Millward Brown in den Zusammenhang mit Sinus-Mileus stellen können (warum auch immer man das denn wollen sollte&#8230;)</p>
<p>Frage: Braucht man dazu echt ein Video-Interview? Ist das nicht irgendwie zu gewollt? Kommt bei mir zumindest so an. Schade, dass so wenig wirklich gesagt wurde, denn eigentlich ist der Merger interessant.</p>
<p>Ach ja, hängen geblieben ist auch: Waterman Agens ist eine Transaktionsberatungsfirma mit Sitz in Hamburg</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Marktforschung lässt zu wünschen übrig, weil…</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2009/07/marktforschung-lasst-zu-wunschen-ubrig-weil%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2009/07/marktforschung-lasst-zu-wunschen-ubrig-weil%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 20:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Thesen]]></category>
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		<description><![CDATA[
			
				
			
		

Nur, damit man mich richtig versteht…
Ich bin ein glühender Verfechter für den Einsatz von Marktforschung, sie bestimmt einen großen Teil meines Lebens und wird dies aus in Zukunft tun. Sie ist mit dafür verantwortlich, dass ich das mache, was ich mache; dass ich da bin, wo ich bin…
Daher kommt sicher auch der Schmerz, den ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/07/marktforschung-lasst-zu-wunschen-ubrig-weil%e2%80%a6/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<div>
<p>Nur, damit man mich richtig versteht…</p>
<p>Ich bin ein glühender Verfechter für den Einsatz von Marktforschung, sie bestimmt einen großen Teil meines Lebens und wird dies aus in Zukunft tun. Sie ist mit dafür verantwortlich, dass ich das mache, was ich mache; dass ich da bin, wo ich bin…</p>
<p>Daher kommt sicher auch der Schmerz, den ich von Zeit zu Zeit spüre, wenn Marktforschung unter ihren Möglichkeiten bleibt. Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir auf, dass das immer dann der Fall ist, wenn Marktforschungsergebnisse nicht die Rolle spielen, die sie eigentlich einnehmen könnten, wenn… Ja, wenn.</p>
<p>Nun gibt es grundsätzlich zwei Positionen dazu. Die erste (die ich – bei allem Respekt – unakzeptabel finde) lautet „Das ist halt so!“. Ich habe gerade vor kurzem in einem Telefonat genau das gehört. Auf der andern Seite regt sich Widerstand (btw. was ist eigentlich aus der <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bvm.org?referer=');" href="http://www.bvm.org/">BVM </a>Fachtagung aus dem Oktober 2008 zu dem Thema geworden?). Zu Recht wie ich meine.</p>
<p>Um nicht in einem subjektiven Vergleich nach dem Motto „Aber ich finde, dass….“ zu enden, braucht es Argumente. Und die will ich liefern. Inspiriert durch einen Vortrag, den ich vor kurzen gehört habe und um ein bisschen Struktur in das gefühlte Chaos zu bringen, hier ein paar Fragen, die ich vorstellen möchte.<br />
Diese Sammlung ist weder vollständig noch kann sie immer alle Gründe bis ins Detail erklären. Das muss (und vielleicht sollte) sie auch gar nicht, geht es mir doch viel eher darum (endlich) eine Diskussion loszutreten anstatt mit erhobenem Zeigefinger Missstände anzuprangern.</p>
<p>So, und nun fang ich mal an:<br />
<em><br />
„Handlungsempfehlungen der MaFo müssen unbedingt ausreichend erlebbar sein. Ansonsten stellt sich beim Kunden – im Moment schneller denn je – eine Value-for-Money Überlegung ein.“</em></p>
<p><em>„Fehlende Qualität der Handlungsempfehlungen reduziert MaFo beim Kunden auf mehr oder weniger intelligente Erhebungstechniken“</em></p>
<p><em>„Die Reduktion der MaFo auf Datenerhebung ohne Bedeutungszuweisung führt zum vermehrten Einsatz von DIY-MaFo-Tools bei (potenziellen) Kunden“</em></p>
<p><em>„Der Verlust bzw. der Verzicht auf Deutungshoheit der Information führt dazu, dass der Kunde diese Lücke mit anderen Partnern füllt, vor allem Beratungsunternehmen oder Werbe- bzw. Strategie-Agenturen“</em></p>
<p>Jede der Thesen wird in der Folge (nach meinem Urlaub) nach und nach näher beschrieben und detailliert. Und, klar, Lösungen werden auch angeboten, denn es gibt sie. Dieser Zustand ist nicht unveränderbar, versprochen…</p></div>
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