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	<title>Christian Dössel &#187; Studien</title>
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	<description>Olympiamilano - Herausforderungen an zeitgemäße Marktforschung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 09:20:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Insights mal anders&#8230;</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/09/insights-mal-anders/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2010/09/insights-mal-anders/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[BVM]]></category>
		<category><![CDATA[Foyer]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Beim Foyer ist heute ein etwas längerer Artikel erschienen, der die nicht stattfindende Diskussion unter Marktforscherinnen und Marktforschern beim BVM-Diskussionsforum anhand von Studienergebnissen erklärt. 
Sehr schön, Durchhalten beim Lesen lohnt sich&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/09/insights-mal-anders/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>Beim Foyer ist heute ein <a href="http://mafo-foyer.de/2010/09/aus-aktuellem-anlass-bvm-diskussionsforum/">etwas längerer Artikel</a> erschienen, der die nicht stattfindende Diskussion unter Marktforscherinnen und Marktforschern beim <a href="http://www.bvm-diskussionsforum.org/10thesen.php">BVM-Diskussionsforum</a> anhand von Studienergebnissen erklärt. </p>
<p>Sehr schön, Durchhalten beim Lesen lohnt sich&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was den Marktforschern die PR-Studie ist&#8230;</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/05/was-den-marktforschern-die-pr-studie-ist/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2010/05/was-den-marktforschern-die-pr-studie-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 09:28:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
&#8230; ist den NextGen Marktforschern die traditionelle MaFo.
Ein Fünftel der Deutschen würde ein Lebensjahr gegen eine Million Euro tauschen
Stuttgart (ots) &#8211; Jeder Fünfte in Deutschland wäre bereit, ein Lebensjahr zu opfern, wenn er dafür im Gegenzug eine Million Euro erhalten würde. Das ergab eine repräsentative Umfrage für das Magazin Reader&#8217;s Digest. Wie das Meinungsforschungsinstitut Emnid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/05/was-den-marktforschern-die-pr-studie-ist/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F05%2Fwas-den-marktforschern-die-pr-studie-ist%2F"><br />
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			</a>
		</div>
<p>&#8230; ist den NextGen Marktforschern die traditionelle MaFo.</p>
<blockquote><p><strong>Ein Fünftel der Deutschen würde ein Lebensjahr gegen eine Million Euro tauschen</strong></p>
<p>Stuttgart (ots) &#8211; Jeder Fünfte in Deutschland wäre bereit, ein Lebensjahr zu opfern, wenn er dafür im Gegenzug eine Million Euro erhalten würde. Das ergab eine repräsentative Umfrage für das Magazin Reader&#8217;s Digest. Wie das Meinungsforschungsinstitut Emnid unter 1.002 Personen herausfand, ist die Bereitschaft für dieses &#8220;Geschäft&#8221; umso größer, je jünger die Befragten sind. So gaben 29 Prozent der 14- bis 29-Jährigen an, sie würden ein Lebensjahr für den Reichtum hergeben. Bei den 40- bis 49-Jährigen wären nur 24 Prozent bereit, bei den 50- bis 59-Jährigen allenfalls noch 13 Prozent.. usw. usw. usw. </p></blockquote>
<p>Ach, ich liebe und hasse diese PR Studien in gleichem Maße. </p>
<p>Einerseits ist die Wirkung unbestritten (das liegt an der Einfachheit der Ergebnisse), andererseits ist die Erkenntnistiefe flach.<br />
So ist es kein Wunder, dass Mängel über fehlende weitergehenden Analysen oder anderslautende Schlüsse oder Interpretationsmöglichkeiten gerade aus dem Lager der traditionellen MaFo schnell festgestellt werden. </p>
<p>PR Studien sind eben keine MaFo.</p>
<p>Doch so kritisch wie die traditionelle MaFo die PR-Sutdien betrachtet so kritisch werden sie mittlerweile selber beobachtet. Fragen nach Sinn und Unsinn von Ergebnissen und Methoden tauchen auf, grundlegende Annahmen werden in Frage gestellt und alternative Wege zur Strukturierung der Lebenswirklichkeit von Individuen und Organisationen (probeweise) beschritten.</p>
<p>Scheint mir, als kommt es mal wieder auf die Perspektive an&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Achtung, die Twittertypen kommen&#8230;</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2010/04/achtung-die-twittertypen-kommen/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2010/04/achtung-die-twittertypen-kommen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 21:23:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Typologie]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Das hier liegt schon etwas länger bei mir auf dem Stapel&#8230;
Seht mal her, bitte:

Eine Studie über die Nutzung von Twitter&#8230;
Und jetzt? Was wird jetzt damit gemacht? Für wen ist denn welcher Typ wichtig? WIe muss man welchen Typen ansprechen, um ihn im Rahmen von Social Media Marketing nutzbar zu machen? Geht das überhaupt? Oder ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2010/04/achtung-die-twittertypen-kommen/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F04%2Fachtung-die-twittertypen-kommen%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2010%2F04%2Fachtung-die-twittertypen-kommen%2F&amp;source=olympiamilano&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Das hier liegt schon etwas länger bei mir auf dem Stapel&#8230;</p>
<p>Seht mal her, bitte:<br />
<a href="http://www.planung-analyse.de/news/pages/protected/pics/215-org.jpg"><img alt="" src="http://www.planung-analyse.de/news/pages/protected/pics/215-org.jpg" title="Die Twittertypen" class="alignnone" width="771" height="540" /></a></p>
<p>Eine Studie über die Nutzung von Twitter&#8230;<br />
Und jetzt? Was wird jetzt damit gemacht? Für wen ist denn welcher Typ wichtig? WIe muss man welchen Typen ansprechen, um ihn im Rahmen von Social Media Marketing nutzbar zu machen? Geht das überhaupt? Oder ist das nur als <a href="http://mafo-foyer.de/2010/04/infografik-uber-infografiken/">Infografik in diesem Sinn hier</a> gemeint?</p>
<p>Und bei <a href="http://www.result.de/spotlight/blogeintrag-2/">result</a> heißt es: <em>&#8220;Die Ergebnisse der Studie können bei result angefordert werden.&#8221;</em></p>
<p>Denke eher nicht, obwohl, die “10 goldenen Regeln für den richtigen Umgang mit Twitter” hätten schon was&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Different names for the same thing</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2009/12/different-names-for-the-same-thing/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2009/12/different-names-for-the-same-thing/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 14:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[marktforschung.de]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Oder: das Gleiche in grün…
Noch eine Studie, dieses Mal von VEND Consulting, dieses Mal über das Verständnis von Marktforschung im Mittelstand. Und auch hier wurde der Marktforschung ein erheblicher Mangel an Wirkung attestiert.
Es sind eigentlich die gleichen Probleme wie ich sie bereits hier geschildert habe.

Das Preis-Leistungsverhältnis von Marktforschung stimmt nicht
Methoden und Produkte der Marktforschung sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/12/different-names-for-the-same-thing/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2009%2F12%2Fdifferent-names-for-the-same-thing%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.olympiamilano.de%2F2009%2F12%2Fdifferent-names-for-the-same-thing%2F&amp;source=olympiamilano&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Oder: das Gleiche in grün…</p>
<p>Noch eine Studie, dieses Mal von <a href="http://www.vend-consulting.de/upload/studien/S05_2008_Studiensteckbrief_MaFo.pdf">VEND Consulting</a>, dieses Mal über das Verständnis von Marktforschung im Mittelstand. Und auch hier wurde der Marktforschung ein erheblicher Mangel an Wirkung attestiert.</p>
<p>Es sind eigentlich die gleichen Probleme wie ich sie bereits <a href="http://www.olympiamilano.de/2009/12/warum-marktforschung/">hier</a> geschildert habe.</p>
<blockquote><p></p>
<li>Das Preis-Leistungsverhältnis von Marktforschung stimmt nicht</li>
<li>Methoden und Produkte der Marktforschung sind für meine Branche nicht anwendbar</li>
<li>Marktforschung verschafft mir nicht genügend neue Erkenntnisse</li>
<li>Marktforschung kennt meine Branche nicht</li>
</blockquote>
<p>Interessant finde ich, dass die Autoren die Ergebnisse wohl innerhalb einer XING Gruppe gepostet und die Response darauf ebenfalls festgehalten und analysiert haben. </p>
<blockquote><p>Hier haben sich in erster Linie Experten aus kleineren bis mittleren Marktforschungsunternehmen und aus Unternehmensberatungen geäußert. </p>
</blockquote>
<p>Das stärkt meine These, die ich u.a. im <a href="http://bit.ly/8XaZYr">Interview auf marktofrschung.de</a> vertreten habe, dass kleinere Marktforschungsspezialisten und Beratungen leichter tun hier für konkrete Verbesserungen zu sorgen. Auch, weil sie den Schmerz stärker spüren. </p>
<p>So kommen nun schon mehr als nur ein paar &#8220;Außenseiter&#8221; mit unterschiedlichen Studien zu mehr oder weniger den gleichen Ergebnissen. </p>
<p>Lösungen werden auch angeboten, alles insgesamt zutreffend und wichtig. Daher auch hier nochmal  in aller Kürze die Empfehlungen in meinen Worten.</p>
<li>Mehr Verständnis für die Märkte der Kunden und deren Anforderungen</li>
<li>Zuschneiden von Lösungen und Produkte auf die Bedürfnisse der Kunden, sowohl methodisch als auch kaufmännisch</li>
<li>Keine Standardlösungen „von der Stange“</li>
<li>Mehr Pragmatismus und mehr Hands-On Mentalität</li>
<li>Verständnis der eigenen Rolle als Business-Enabler durch Übersetzung der Ergebnisse in den Kontext der Kunden</li>
<li>Verlängerung und Begleitung der Ergebnisimplementierung in die operative Marktbearbeitung</li>
<p>Die Studie ist aus 2008, ja.<br />
Na und?<br />
Wer glaubt wirklich, dass sich das bis heute bedeutend verbessert hat? </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Marktforschung?</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2009/12/warum-marktforschung/</link>
		<comments>http://www.olympiamilano.de/2009/12/warum-marktforschung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 11:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenwert]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Als letzten Monat die Informationen über den Stellenwert der Marktforschung bei ITK Unternehmen veröffentlicht wurden, war mir schon ein bisschen unwohl zu Mute. Immerhin stimmen die Ergebnisse alles andere als fröhlich. 
In god we trust – anybody else must bring data…
An diesen uralten Spruch musste ich denken, als ich die Ergebnisse aus der ITK-Branche gelesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/12/warum-marktforschung/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>Als letzten Monat die Informationen über den Stellenwert der Marktforschung bei ITK Unternehmen veröffentlicht wurden, war mir schon ein bisschen unwohl zu Mute. Immerhin stimmen die Ergebnisse alles andere als fröhlich. </p>
<p><strong>In god we trust – anybody else must bring data…</strong></p>
<p>An diesen uralten Spruch musste ich denken, als ich die Ergebnisse aus der ITK-Branche gelesen habe. Die Unternehmensberatungen <a href="http://www.ecco.de">Ecco </a>und <a href="http://www.mind-consult.eu">Mind Business</a> haben in einer Befragung von 100 Marketing-Entscheidern ermittelt, dass 50% aller Unternehmen aus der Informations- und Telekommunikationsbranche keine Primärmarktforschung mit Verbrauchern durch externe Institute durchführen lassen. </p>
<p>Das klingt auf den ersten Blick nicht so gut für das Standing unserer Branche in diesem Sektor. Und man fragt sich sofort, woran das liegt. Und wie substituieren die betreffenden Unternehmen die notwendigen Informationen?</p>
<p>Schaut man sich die Ergebnisse näher an, so zeigt sich eine Reihe von Barrieren, die Marketing-Entscheider gegenüber der Marktforschung entgegenbringen.</p>
<p>* Das Preis-Leistungsverhältnis von Marktforschung stimmt nicht</p>
<p>* Methoden und Produkte der Marktforschung sind für meine Branche nicht anwendbar</p>
<p>* Marktforschung verschafft mir nicht genügend neue Erkenntnisse</p>
<p>* Marktforschung kennt meine Branche nicht</p>
<p>Das ist ein schlechtes Image, unter dem die Marktforschung hier leidet, denn wir alle wissen, dass dies alles Argumente sind, die so pauschal geäußert nicht stichhaltig sind. Trotzdem spiegelt es die &#8220;User Experience&#8221; einer ganzen Branche wider (und zu vermuten ist dabei, dass es sich in anderen Branchen ähnlich verhält).</p>
<p>Was wir also brauchen sind Argumente für die Marktforschung, die diese Ansichten entkräften und helfen die Barrieren zu überwinden.</p>
<p>Und das geht sicher nicht mit Standard-Tools, mit vorgefertigten Lösungen, gaz egal wie erprobt diese international sind. Viel wichtiger ist das Verständnis für die Kontext der Kunden, für ihre Fragen hinter den Fragen, für ihre Art und Weise Informationen zielführend für ihren Geschäftserfolg einzusetzen.</p>
<p>Ansetzen müssen wir dabei sowohl mit einem weitreichenden Verständnis für das Geschäft unserer Kunden als auch bei der inspirierenden Lieferung unserer Ergebnisse. Und ein flexibler und innovativer Einsatz unserer Methoden gehört ebenfalls dazu. Ganz zu schweigen von einem höheren Stellenwert der Marktforschung innerhalb der Unternehmen, sei es betriebliche Marktforschung oder Leistungen der Institute. Nur dieser Shift des Stellenwerts, den müssen wir uns erarbeiten, den gibt es nicht einfach so. Und dafür müssen wir immer über den eigentlichen Marktforschungs-Tellerrand hinausschauen und alle wichtigen Informationen sammeln und bewerten.</p>
<p>Und vielleicht gelingt es uns dann (wieder) einen Nutzen unserer Branche bei den Kunden zu implementieren, der nicht durch persönliche Gespräche mit Partnern und Kunden auf Messen und Kongressen oder DIY-Recherchen im Internet ersetzt werden kann. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Entwicklungschancen für die Marktforschung  (Teil 2 von 2)</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2009/11/entwicklungschancen-fur-die-marktforschung-teil-2-von-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Boston Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[Research-Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Problemlösung nach Problembeschreibung.
Unter dieser Subline steht der zweite Teil des Beitrags über die Entwicklungschancen der Branche. Denn es geht ja nicht nur darum immer zu meckern und den Zeigerfinder auszustrecken, viel lieber sind mir Lösungsvorschläge, die Sinn machen.
Im ersten Teil habe ich aufgezeigt, wo genau das Problem im Detail liegt, nämlich in einer völligen Vertracktheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/11/entwicklungschancen-fur-die-marktforschung-teil-2-von-2/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p><strong>Problemlösung nach Problembeschreibung.</strong></p>
<p>Unter dieser Subline steht der zweite Teil des Beitrags über die Entwicklungschancen der Branche. Denn es geht ja nicht nur darum immer zu meckern und den Zeigerfinder auszustrecken, viel lieber sind mir Lösungsvorschläge, die Sinn machen.</p>
<p>Im <a href="http://www.olympiamilano.de/2009/11/entwicklungschancen-fur-die-marktforschung-teil-1-von-2/">ersten Teil</a> habe ich aufgezeigt, wo genau das Problem im Detail liegt, nämlich in einer völligen Vertracktheit der Anforderungen, Rollendefinitionen und Leistungsqualitäten zwischen den internen Auftraggebern von MaFo und denen, die für die Lieferung der MaFo verantwortlich sind.</p>
<p>Beide Seiten sind frustriert über die Situation, die ihnen kein ideales Arbeiten ermöglicht, jedoch nährt sich diese Frustration aus unterschiedlichen Töpfen. Die Bezieher der Informationen beklagen sich dabei über die Leistungen der MaFo-Leute und die fehlende Relevanz ihrer Ergebnisse. MaFo-Leute wiederum finden es unangebracht, dass  sich die beauftragenden Abteilung zu wenig in den Research-Prozess einklinken und das ihnen selber der Zugang zu Entscheidungsstrukturen und Themendiskussion fehlt. So ist es ihnen unmöglich bessere, also relevantere Ergebnisse zu liefern, da die Kontexte, in denen ihre Empfehlungen gebettet sein müssen, nicht klar sind.</p>
<p>Englische Sprache ist ja manchmal sehr schön, und die BCS fasst diese konträren Positionen folgendermaßen zusammen:</p>
<p>Die Sicht der Führungskräfte, die MaFo beziehen:</p>
<blockquote><p>”We know there is a gap in customer insight, but only because the insight team doesn’t understand the business and therefore does not tell us anything meaningful. The fact that ‘our average user is 42 years old’ just isn’t helpful at all”.</p>
</blockquote>
<p>Und jetzt die Kolleginnen und Kollegen aus der MaFo:</p>
<blockquote><p>“We know there is a gap in customer insight, but only because the business leaders don’t invite us to meetings, so we are not intimate enough with the business to craft the best research or to ensure that our findings are properly leveraged”.</p>
</blockquote>
<p><strong>Was also tun?</strong></p>
<p>Die Autoren stellen vier Ansatzpunkte vor, mit deren Hilfe das Integrationsniveau zwischen MaFo- und Fachabteilung erhöht werden kann.</p>
<ul>
<li>Sicherstellung eines geeigneten Austauschprozesses zwischen MaFo und Fachbateilung</li>
<li>Erweiterung der Einbeziehung von MaFo über Marektingfragestellungen hinaus</li>
<li>Gewichtung hin zu mehr strategischer Marktforschung und die Fähigkeit erlernen „Nein“ zu bestimmten Projekten zu sagen</li>
<li>Starkes personelles Einbinden der Marktforschungsabteilung in die Geschäftsbereiche</li>
</ul>
<p>Auf der anderen Seite existiert eine Reihe von Möglichkeiten, um die Leistungen der MaFo-Abteilungen im Sinne einer höheren Relevanz zu verbessern:</p>
<ul>
<li>Umgewichtung der Budgetressourcen im Hinblick auf mehr strategischen Research. Interessanterweise geben Unternehmen auf Stufe 3 und Stufe 4 pro Vollzeitangestellten Researcher deutlich weniger Geld aus, als die Unternehmen auf Stufe 1 und 2 tun. Sie haben mehr Zeit für die Aufbereitung der Ergebnisse und insgesamt herrscht dort eher der Grundsatz, dass man viel über weniger Dinge wissen muss als wenig über sehr viele Dinge (einen Ansatz, dem auch ich sehr nahe stehe).</li>
<li>Investitionen in MaFo-Mitarbeiter im Bereich Talentsuche und Einstellungen</li>
<li>Personalentwicklung mit klaren Anforderungen an die Stellen und Einordnung der Stellen ins Unternehmen und hier vor allem Einordnung in die Geschäftsbereiche.</li>
<li>Weiterbildung und Karrierecoaching für MaFo-Mitarbeiter</li>
<li>Verbesserung des Outputs</li>
</ul>
<p>Klar, dass solche Prozesse nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können, das dauert, das kann ich aus eigener Projekterfahrung sagen.</p>
<p>Aber es ist ja nicht unmöglich damit anzufangen. Im Gegenteil. Ich finde es enorm wichtig, dass man mit einem Umdenken und der Implementierung von Verbesserungen anfängt. Anderenfalls wird es schwierig, da andere Player wie Unternehmensberatungen und Werbeagenturen hier bereits viel weiter sind (das ist u.a. meine Interpretation, warum die BCG ein Center for Consumer Insight hat…).</p>
<p>Insgesamt wie gesagt eine sehr interessante Studie, die bei mir einen sicheren Platz „unterm Kopfkissen“ bekommt.</p>
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		<title>Entwicklungschancen für die Marktforschung  (Teil 1 von 2)</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Siehste, jetzt sagt es auch Boston Consulting&#8230; (das sollte eigentlich der Titel werden, aber ich war dann doch zu schüchtern    )
Im Ernst: Marktforschung entfaltet nicht ihre komplette Wirkung.
Das sagt jetzt auch Boston Consulting in einer ihrer aktuellen Studien, die bei der Adweek zitiert wird. In dieser Studie wurden  800 leitende Angestellte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/11/entwicklungschancen-fur-die-marktforschung-teil-1-von-2/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>Siehste, jetzt sagt es auch Boston Consulting&#8230; (das sollte eigentlich der Titel werden, aber ich war dann doch zu schüchtern <img src='http://www.olympiamilano.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   )</p>
<p>Im Ernst: Marktforschung entfaltet nicht ihre komplette Wirkung.</p>
<p>Das sagt jetzt auch Boston Consulting in einer ihrer aktuellen <a href="http://www.bcg.com/documents/file35167.pdf">Studien</a>, die bei der <a href="http://www.adweek.com/aw/content_display/news/agency/e3id5f0c474545e07aad97d6ae09ba23daa">Adweek</a> zitiert wird. In dieser Studie wurden  800 leitende Angestellte quantitative und 200 (zusätzlich?)  qualitativ befragt. Die Befragten arbeiten entweder als Empfänger oder als Produzent von marktforscherischen Leistungen.</p>
<p>Die Ergebnisse sind super interessant, wenn auch etwas niederschmetternd. Ähnlich wie die deutsche Studie „Marktforschung – Motor für Veränderung“, die bereits <a href="http://www.olympiamilano.de/2009/07/marktforschung-ist-immer-in-der-umsetzungspflicht-%E2%80%93-weis-dies-aber-nicht/">hier zitiert</a> wurde, kommt auch sie zum Ergebnis, dass Marktforschung oft unter ihren Möglichkeiten bleibt. Da ändert auch die Tatsache nichts dran, wenn man Customer Insight-Forschung zu ihr sagt.</p>
<p>Ich kann die Studie nur empfehlen, möchte aber hier die wichtigsten Ergebnisse aufzeigen und bewerten. Das ganze wollte ich eigentlich in einem Beitrag unterbringen, habe mich aber beim Schreiben anders entschieden. Ich gehe dabei einfach mal davon aus, dass alle die gleiche attention span haben wie ich und mir wäre das zu lang. Deshalb zwei Teile, einen jetzt und einen morgen (wenn nichts Unerwartetes dazwischen kommt).</p>
<p><strong>Hier also Teil I:</strong></p>
<p>Interessant finde ich den Ansatz von BCG vier Stufen zu unterscheiden, die den Prozess der Entwicklung der Marktforschung in ihrer Rolle vom „Befehlsempfänger der internen Abteilungen“ hin zu einem „Ursprung von Wettbewerbsvorteilen“ skizziert.</p>
<p><a href="http://www.olympiamilano.de/wp-content/uploads/2009/11/BCG_Stufenlogik.jpg"><img class="size-full wp-image-109 alignleft" title="BCG_Stufenlogik" src="http://www.olympiamilano.de/wp-content/uploads/2009/11/BCG_Stufenlogik.jpg" alt="BCG_Stufenlogik" width="322" height="191" /></a><strong>Stufe 1</strong> ist dabei definiert als „Traditional Market Research Funcion“. Die Autoren stellen hier vor allem den taktischen Einsatz von MaFo in den Fordergrund. Jegliche qualitative und / oder quantitative Testszenarien fallen in diesen Bereich. MaFo wird hier üblicherweise vom Marketing nachgefragt, aber immer mit einem konkreten Anwendungsbedarf (z.B. Produkt- oder  Kampagnentests). Oder wie es ein CEO in der Studie zitiert wird: <em>„the sample-size police in the back room … focused on which research is and is not valid rather than provide meaningful business advice“.</em></p>
<p><strong>Stufe 2</strong> wird betitelt als “Business Contribution Team”. Die Rolle der MaFo hier geht über Stufe 1 hinaus, weil hier ein größeres Niveau der Zusammenarbeit zwischen MaFo und (internem) Auftraggeber geschaffen wurde. Das führt zu einem öfteren strategischen Einsatz von Marktforschung im Unternehmen. Empfehlungen, die stark auf Geschäftsfelder und –prozesse beziehbar sind, sind ein Outpput von Mafo auf Stufe 2. Dennoch wird die Insight-Abteilung (um mal ein Synonym für Marktforschung zu benutzen) erst tätig, wenn sie angefragt wird, eine Synchronisierung mit anderen Informationen von früher oder aus anderen Quellen findet hier nicht statt.</p>
<p><strong>Stufe 3</strong> heißt „Strategic Insight Organization“ und  weist der Rolle der Marktforschung größere Bedeutung zu als auf Stufe 1 und 2. Marktforschung ist integraler Bestandteil wichtiger Unternehmensprozesse über Marketing und Sales hinaus. Marktforscher sind obligatorischer Bestandteil von Projektteams, unabhängig davon, ob es sich um MaFo-Projekt handelt oder nicht. Relevanz für die Geschäftsfelder entsteht durch eine enge Zusammenarbeit von MaFo-Leuten mit den jeweiligen Projektleitern. Und das Wissen über die Absatzzielgruppen wächst peu a peu an.</p>
<p><strong>Stufe 4</strong> ist in ganz vielen Punkten die Königsdisziplin, die nur unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren kann.  Sie trägt den Namen „Strategic Foresight Organisation“ und erweitert die Prozesse aus Stufe 3 um eine Denke, die die Grnezen einzelner Geschäftsbereiche auflöst. Das bedeutet, dass die Marktforschung eine unternehmensübergreifende Stellung innehat, die es ihr ermöglicht unternehmensstrategische Entscheidungen zu begleiten und (mit) zu lenken. Dazu gehört auch die Erweiterung des Fokus auf – neben dem Status Quo –zukünftige Entwicklungen und Voraussagen.</p>
<p>Und hier ein paar Zahlen, für deren Ermittlung die Befragten anhand einer einfachen Abfrage den vier Stufen zugeordnet wurden.</p>
<ul>
<li> 90% aller befragten Unternehmen befinden sich auf Stufe 1 oder Stufe 2</li>
<li> Die verbleibenden Unternehmen  sind schwerpunktmäßig in Stufe 3 zu finden und nur wenige Unternehmen sind auf Stufe 4.</li>
<li> Dazu gibt es eine Reihe von Unternehmen, die zwischen Stufe 1-2 und Stufe 3-4 oszillieren, was u.a. darauf zurückgeführt wird, dass sie sich in einem Transformationsprozess  im Hinblick auf die Rolle der Marktforschung befinden.</li>
</ul>
<p>Ganz interssant ist auch die unterschiedliche Wahrnehmung der im Hinblick auf die Qulität des Outputs zwischen denen, die ihn herstellen und denen, die ihn beziehen (also den Output). 73% der „Hersteller“ sagen, dass sie durchweg alle „so-what?-Fragen im Hinblick auf die Ergebnisse beantworten“. Fragt man dies die Bezieher der Ergebnisse, so stimmen dem nur 34% zu.</p>
<p>Klarer kann man  das Misverhältnis zwischen Anspruch an eine Leistung und Inhalt der Lieferung nicht ausdrücken, oder?</p>
<p>Woran liegt das?</p>
<p>Die Frage ist relativ schnell beantwortet, denn die MaFo, die Customer Insight Abteilung ist nur bedingt in der Lage strategische Projekte umzusetzen. Das wiederum liegt einerseits daran, dass ihr diese Rolle bewusst oder umbewusst nicht zugewiesen wird, andererseits aber auch daran, dass sie mit der Lösung solcher Aufgaben überfordert ist.</p>
<p>Was fehlt ist ein Prozess, der dieses Misverhältnis ausgleicht und die Anforderungen mit den Fähigkeiten synchronisiert. Dafür reicht es nicht einfach die Organisationsstruktur zu verändern. Die Verbesserungen müssen aus zwei Richtungen angetrieben werden.</p>
<p>Auf der einen Seite muss der MaFo mehr Möglichkeiten gegeben werden die Anwendungskontexte ihrer Leistungen besser einordnen zu können. Dafür muss sie auf gleiche Augenhöhe mit den Auftraggebern „befördert“ werden. Sie muss eine Compiler Funktion sowohl für taktische Fragestellungen als auch für strategische bekommen, indem sie näher an die Führungskräfte rückt.</p>
<p>Auf der anderen Seite muss sich die Qualität des MaFo-Outputs erhöhen, um diese neuen Funktionen auch glaubhaft ausfüllen zu können. Interessanterweise zeichnen sich Unternehmen auf der Stufe 3 und 4 dadurch aus, dass sie besonders viel in Talentsuche. Weiterbildung und Ermöglichen von Karrierechancen investieren.</p>
<p>Entsprechende Veränderungen müssen also sowohl bei der Marktforschung als auch bei den Führungskräften im Unternehmen angestoßen werden.</p>
<p>Bei einigen Unternehmen, zu denen ich Kontakt habe, sind diese Veränderungen bereits voll im Gang. Bei anderen nicht. Bin gespannt, wem die Zeit Recht geben wird.</p>
<p>Teil II folgt&#8230;</p>
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		<title>Vieldeutigkeit ist der Feind der Handlungsempfehlung</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 13:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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So, also wie angekündigt nun ein paar Details zu einer meiner wichtigsten Beobachtungen zur Wirkung von Marktforschung. 
These #1: „Handlungsempfehlungen der MaFo müssen unbedingt ausreichend erlebbar sein. Ansonsten stellen sich Kunden die Value-for-Money Frage.“
Als ich vor ca. 10 Jahren angefangen habe mit dem Job, war es durchaus üblich (und ich weiß sicher, dass das auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/09/vieldeutigkeit-ist-der-feind-der-handlungsempfehlung/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<p>So, also wie <a href="http://www.olympiamilano.de/?p=27">angekündigt </a>nun ein paar Details zu einer meiner wichtigsten Beobachtungen zur Wirkung von Marktforschung. </p>
<p><em><strong>These #1: „Handlungsempfehlungen der MaFo müssen unbedingt ausreichend erlebbar sein. Ansonsten stellen sich Kunden die Value-for-Money Frage.</strong>“</em></p>
<p>Als ich vor ca. 10 Jahren angefangen habe mit dem Job, war es durchaus üblich (und ich weiß sicher, dass das auch heute noch in vielen Instituten üblich ist), nach 80 – 120 PowerPoint Slides mit mehr oder weniger bunten Grafiken und ein wenig beschreibendem Text drei, maximal fünf Folien mit Handlungsempfehlungen zu präsentieren. Auf diesen „Fazit-Charts“ stehen dann üblicherweise die wichtigsten Beobachtungen, die die Analyse erbracht haben. </p>
<p>Für so manche Kunden (zumindest für die, die die 120 Grafiken wach überstanden haben) bleiben jedoch des öfteren Fragen offen, insbesondere, wenn die Kunden Marketingfachleute sind. Oftmals sind die Ergebnisse unverständlich, weil sie spezifische Vokabeln und Schlagworte aus dem Marketing nicht oder falsch und spezifische Vokabeln und Schlagworte aus der Marktforschung zu oft (und auch hier manchmal falsch) verwenden. Manchmal sind die Ergebnisse auch vieldeutig. Und Vieldeutigkeit ist der Feind der Handlungsempfehlung. Vor allem, wenn fünf- oder sechsstellige Euro-Beträge bezahlt werden.</p>
<p>Gründe für missverständliche und missverstandene Ergebnisse gibt es viele. Der wichtigste ist das mangelnde Verständnis für den Kontext der „Handlungen“, die zu empfehlen sind. Nicht immer ist beim Briefing klar, um was es in der Studie genau gehen soll. Nicht immer ist von vorherein deutlich, wo und wie die Ergebnisse der Studien angewendet werden sollen (und können).  Und manchmal ist als einziges klar, dass man eigentlich was anderes wissen wollte, als rausgekommen ist.</p>
<p>Wie können Handlungsempfehlungen gut und wertvoll sein, wenn  unklar ist, wer überhaupt wie und warum handeln soll oder muss?</p>
<p>Worauf ist also zu achten:</p>
<p>1. Die Lösung ist sicher keine Einbahnstraßenkommunikation, in dem Sinne, dass die Kunden uns (Marktforscher) nur besser briefen müssen, damit alles gut wird. Keine gute Idee!</p>
<p>2. Viel wichtiger ist es, dafür Verantwortung zu tragen, dass wir verstehen, in welchen strategischen Zusammenhängen welche Informationen nach Abschluss der Studie benötigt werden.</p>
<p>3. Wenn wir das nicht wissen, dann müssen wir fragen. Bis wir verstanden haben.</p>
<p>4. Und wenn wir die Zusammenhänge nicht kennen oder nur unzureichend verstehen, müssen wir ebenfalls fragen. Auch wieder bis wir verstanden haben. </p>
<p>Dann, und nur dann, liefern wir Handlungsempfehlungen ab, die wirklich welche sind. Denn dann können wir eine andere Perspektive einnehmen, dann verorten wir Studienergebnisse in einem strategischen Kontext,  dann machen wir Handlungsempfehlungen zu einem Erlebnis. </p>
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		<title>Was fangen wir an mit “Surveytainment”?</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2009/07/was-fangen-wir-an-mit-%e2%80%9csurveytainment%e2%80%9d/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 20:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Research-Consulting]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		

In einem dieser Interviews auf marktforschung,de, dieses Mal mit  Dr. Lorenz Gräf, seines Zeichens Vorstand der Globalpark AG, fiel in einem mehr oder weniger wichtigen Zusammenhang der Begriff „Surveytainment“.
Nach einem kurzen Tweet  (und nachdem ich endlich ein großes Projekt abgeschlossen habe) wird es Zeit ein wenig kritischer mit dem Begriff umzugehen.
Zuerst einmal ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/07/was-fangen-wir-an-mit-%e2%80%9csurveytainment%e2%80%9d/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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			</a>
		</div>
<div>
<p>In einem dieser Interviews auf marktforschung,de, <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.marktforschung.de/information/interviews/marktforschung/dr-lorenz-graef-globalpark-wird-sich-vollstaendig-auf-die-entwicklung-innovativer-software-loesungen-konzentrieren/?referer=');" href="http://www.marktforschung.de/information/interviews/marktforschung/dr-lorenz-graef-globalpark-wird-sich-vollstaendig-auf-die-entwicklung-innovativer-software-loesungen-konzentrieren/">dieses Mal</a> mit  Dr. Lorenz Gräf, seines Zeichens Vorstand der <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.globalpark.de?referer=');" href="http://www.globalpark.de/">Globalpark AG</a>, fiel in einem mehr oder weniger wichtigen Zusammenhang der Begriff „Surveytainment“.</p>
<p>Nach einem kurzen <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/twitter.com/olympiamilano?referer=');" href="http://twitter.com/olympiamilano">Tweet </a> (und nachdem ich endlich ein großes Projekt abgeschlossen habe) wird es Zeit ein wenig kritischer mit dem Begriff umzugehen.</p>
<p>Zuerst einmal ist es immer wieder bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit Begriffe genutzt werden, so als würde jeder wissen, worüber gesprochen wird (und wer es nicht weiß, guckt sich verschämt um und fragt sich, ob er die richtigen Zeitschriften und Blogs liest). So auch beim Thema „Surveytainment“.<br />
Dem, was hinter „Surveytainment“ steckt bzw. stecken sollte, muss schon mehr Beachtung geschenkt werden. Mal eben so nebenbei einen Begriff einzuführen, der nicht klar definiert ist, greift da zu kurz bzw. hilft erst mal nur den Buzzword-Liebhabern unter uns.</p>
<p><em>Warum Surveytainment, bzw. was kann Surveytainment sein?</em></p>
<p>Surveytainment, so wie an oben genannter Stelle eingeführt, bezieht sich in erster Linie auf die mehr oder weniger unterhaltsame Gestaltung von Onlineumfragen im Allgemeinen und Onlinefragebögen im Speziellen durch die Möglichkeiten, die mit neuen Darstellungsformaten entstehen, (AJAX, Flash, …). Da lange Ladezeiten durch die weite Verbreitung mit hohen Bandbreiten kaum noch Probleme für die adäquate Auslieferung von Online-Befragungen darstellen, sind große Teile der Online-Grundgesamtheit mit diesen (neuen) Formaten zu erreichen.</p>
<p>Doch worum geht es beim Einsatz der reichhaltigen Formate wirklich? Die Begegnung der Herausforderung von Befragungsmüdigkeit, wie von Dr. Gräf angeführt, ist dabei nur eine Anwendungsform, und für mich ehrlich gesagt die unwichtigste. Befragungsmüdigkeit ist nicht allein durch neue, reichhaltigere Formate zu lösen (das ist aber auch ein anderes Thema und dazu vielleicht in Zukunft mal ein Extra-Posting, verdient hätte es das).</p>
<p>Was mich am meisten stört ist der Teil „tainment“ in dem Begriff. Ich glaube nicht, dass es eine Qualität von Befragungen ist, die Teilnehmer adäquat unterhalten zu müssen. Und auch nicht jede technische Innovation ist für jeden Befragungsteilnehmer gleich wichtig. Schließlich wäre es darüber hinaus mehr als kritisch, wenn eine zufriedenstellende Datenqualität ausschließlich über den Einsatz von „unterhaltsamen“ Gestaltungselementen realisiert werden kann.</p>
<p><em>Warum dann also Surveytainment?</em></p>
<p>Meiner Meinung nach geht es vor allem darum dem sich veränderndem Internetnutzungsverhalten mit entsprechend gestalteten Online-Fragebögen zu begegnen. Denn ist es nicht so, dass z.B. eine 10×5 Radiobutton-Matrix in nahezu keiner Anwendung und keinem Webangebot mehr anzutreffen ist außer in Onlinebefragungen? Und in meiner Wahrnehmung finden sich auf jedem einzelnen einigermaßen erfolgreichen Webangebot mehr Designelemente als in den letzten zehn von mir beantworteten Online-Fragebögen zusammen.</p>
<p>Insofern ist es durchaus sinnvoll (auch) Befragungsinstrumente anzupassen an das zeitgemäße Internetnutzungsverhalten.</p>
<p><em>Aber für wen eigentlich?</em></p>
<p>Aber wie fast jedes Verhalten unterscheidet sich auch das Internetnutzungsverhalten und damit die Ansprüche an die Darreichungsform von Web-Inhalten (wie z.B. Fragebögen) nach unterschiedlichen Merkmalen. In einem sehr <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.dms-research.com/documents/DMS_20RichMedia-v-Flash_20CASROTech_20May09.pdf?referer=');" href="http://www.dms-research.com/documents/DMS%20RichMedia-v-Flash%20CASROTech%20May09.pdf">beachtenswerten Experiment </a> von <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.dms-research.com/index2.html?referer=');" href="http://www.dms-research.com/index2.html">DMS Research </a> aus dem Mai dieses Jahres, wurden diese Merkmale klar herausgestellt.<br />
Diejenigen Teilnehmer, die als Fragebogen gerne (und freiwillig) neue Rich-Medi-Formate wählen, sind soziodemografisch nicht eindeutig bestimmbar. Es zeigt sich lediglich (statistisch nicht signifikant) eine leichte Tendenz hin zu jüngeren Teilnehmern in der freiwilligen Rich-Media-Variante.<br />
Dafür zeigt sich, dass diese Gruppe sowohl einen deutlich hedonistisch-offensiveren Lebensstil pflegt und eine höhere Ausstattung an Consumer Electronics aufweist. Zudem zeigen sie ein anderes, intensiveres Internetnutzungsverhalten (gemessen über die Zeit pro Woche). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich bei denjenigen, die eher die Rich-Media-Variante gewählt haben, um eine Zielgruppe mit Tendenzen zu „Early-Adoptern“ handelt, deren intensiveres Nutzungsverhalten im web sich auch auf ein gesteigertes Bedürfnis nach intensiverem Content bei Online-Befragungen niederschlägt. Und schaut man sich Beispiele an (z.B. <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mi-surveys.com/examples/gmisamples.html?referer=');" href="http://www.mi-surveys.com/examples/gmisamples.html">hier </a>), dann hat das ja auch in Form kaum mehr was mit den gewöhnliche Checkboxen und Radiobutton-Matrizen gemeinsam.</p>
<p>Soweit, so gut. Dann aber die Ergebnisse zu den Merkmalen, die sich mit Internet-Marktforschung beschäftigen:<br />
Fast alle Liebhaber der Rich-Media Variante sind Online-Mafo-Spezialisten und nehmen häufiger an kleinen und großen Befragungen teil, qualitativ und quantitativ und sind in mehreren Online-Access Panels registriert und aktiv. Dieses Ergebnis stellt den Befund der „Befragungsmüdigkeit“ auf eine neue Basis. Denn es ist ja anscheinend viel mehr so, dass die regelmäßigen Befragungsteilnehmer müde geworden sind und sich nach neuen Formen der Befragung sehnen. Ich sehe weder eine allgemeine Ablehnung gegenüber Online- Befragungen noch eine dringende Notwendigkeit jedem ein interaktives Flash-Survey zur Verfügung stelle zu müssen, um weiterhin zufriedenstellende Responseraten zu generieren. Das wir übrigens auch durch das Experiment gestützt. Von den 828 Teilnehmern, die sich aussuchen konnten, welche Version des Fragebogens sie nutzen wollen, entschieden sich 74% für die Variante „Plain“ und damit für gewöhnliche Befragungsvarianten.</p>
<p><em>Und was nun?</em></p>
<p>Der Einsatz von neuen Darreichungsformen von Online-Fragebögen über technische hat sehr viele Vorteile. Immer dann, wenn es darum geht Untersuchungsdesigns, die vorher nur offline durchzuführen waren auch online durchführen zu können (z.B. Formatresearchs im Bereich Print), steht ihr Wert au0er Frage.<br />
Ebenso zeigen die Experiment-Ergebnisse von DMS, dass sich Tendenzen des monotonen Antwortverhaltens bei Matrixfragen durch den Einsatz von Drag&amp;Drop oder anderen interaktiven Mechanismen minimieren lassen. Beides führt zu einer deutlichen Aufwertung der Online-Marktforschung.<br />
Dennoch bleibt offen, welche Rolle dabei „Surveytainment“ spielen soll. Im Moment sind vor allem Langzeit-Panelisten mit hoher Affinität und Ausstattung zum Thema Internet und Technologie diejenigen, die durch solche Rich-Media-Designs angesprochen werden. Bei allen anderen Zielgruppen ist stets zu fragen, welchen Einfluss der Einsatz diese neuen Designs im Hinblick auf Fragebogen-Usability auf der einen und Beeinflussung des Untersuchungsgegenstands auf der anderen Seite haben. Beide Fragen sind bisher noch weitestgehend ungeklärt.</p>
<p>Hier würde ich mir mehr experimentelle Forschung der Anbieter wünschen, damit die Argumente für oder gegen den Einsatz der Formate transparent sind. Wahrscheinlich gibt es diese sogar, nur ich kenne sie nicht. In diesem Fall bin ich um Zusendung dankbar (christian(at)olympiamilano.de).</p></div>
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		<title>Marktforschung ist immer in der Umsetzungspflicht – weiß dies aber nicht!!!</title>
		<link>http://www.olympiamilano.de/2009/07/marktforschung-ist-immer-in-der-umsetzungspflicht-%e2%80%93-weis-dies-aber-nicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 20:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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okay, ein provokativer Titel, aber…
„44% aller Studien werden auf Kundenseite von Mitarbeitern aus der Marktforschung koordiniert oder betreut, aber nur bei 13% der Studien stehen Marktforscher in der Umsetzungsverantwortung. 11% der Fachabteilungen arbeiten immer selbständig mit den Ergebnissen“ Zu finden hier.
Marktforschung schafft es offensichtlich nicht, steuernde Verantwortung innerhalb von Projekten zu übernehmen und somit als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wpfblike' style='height: 20px;'><fb:like href='http://www.olympiamilano.de/2009/07/marktforschung-ist-immer-in-der-umsetzungspflicht-%e2%80%93-weis-dies-aber-nicht/' layout='button_count' show_faces='false' width='250' action='like' colorscheme='light' /></div><div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 20px;">
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<p>okay, ein provokativer Titel, aber…</p>
<p><em>„44% aller Studien werden auf Kundenseite von Mitarbeitern aus der Marktforschung koordiniert oder betreut, aber nur bei 13% der Studien stehen Marktforscher in der Umsetzungsverantwortung. 11% der Fachabteilungen arbeiten immer selbständig mit den Ergebnissen“</em> Zu finden <a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.forschungsforum.org/html/m007abstract.html?referer=');" href="http://www.forschungsforum.org/html/m007abstract.html">hier</a>.</p>
<p>Marktforschung schafft es offensichtlich nicht, steuernde Verantwortung innerhalb von Projekten zu übernehmen und somit als interner Umsetzungsberater für das Marketing zu fungieren. Mag sein, dass es einen Trend hin zu weniger betrieblichen Marktforschern als Experten im Unternehmen gibt und somit Geschäftsführung und Marketing „gezwungen“ sind das Thema Marktforschung zu koordinieren und zu betreuen. Viel wahrscheinlicher erscheint jedoch, dass Marktforschung sukzessive auf ihre Funktion der Informationsbeschaffung reduziert wird, die Bereitstellung und Vermittlung der Informationen mit Relevanz für das Marketing fällt aus, bzw. wird vom Marketing selbst übernommen. „Chefsache“ ist dabei lediglich Freigabe und Überwachung des Budgets.</p>
<p>Hier liegt der fehlende Einfluss an der mangelnden Fähigkeit der Marktforschung für Umsetzungsrelevanz zu sorgen. Marktforschung ist es nicht gewohnt sich um die Umsetzung zu kümmern und Projekte sind für viele Marktforschungsinstitute mit der Übergabe der Tabellen- und Ergebnisbände, spätestens aber mit der Ergebnispräsentation, beendet.<br />
Das Marketing bleibt mit der Umsetzung alleine zurück und versucht derweil mit anderen Dienstleistern (z.B. mit der Beratung oder der Werbeagentur) die noch offenen „so what?“-Fragen zu beantworten.</p>
<p>Marktforschungsdienstleister sind hier gut beraten – neben der hohen Qualität in der Methodenberatung – für neue Qualitäten in der Umsetzungsberatung unter marketing-relevanten Gesichtspunkten zu sorgen.</p></div>
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