Ja, Prognosen sind schwierig…

und jetzt mal ohne den alten MaFo-Kalauer, dass das besonders für solche – in die Zukunft gerichtete – gilt 😉

Und ein Ding, was ich in diesem Zusammenhang nie verstanden habe, ist Sky, aka Premiere…

Ich kenne kein Unternehmen, was so nachhaltig und so lange rote Zahlen geschrieben hat und vielleicht auch noch schreibt (sogar bei Lycos Europe war nach 10 Jahren Schluss).

Ich muss zugeben, ich hatte im Rahmen eines Projekts für die Firma mal für zwei Jahre eine Abo. Und das war auch gar nicht so schlecht, contentseitig, vor allem Fußball hat mich schwer begeistert. Allerdings musste ich regelmäßig bei der Helpline anrufen, weil ich kein Bild empfangen habe. Aber nach mehreren Telefonate kannte ich dann irgendwann alle Tricks und Work-Arounds (z.B. einfach mal den Netzstecker am Decoder lösen, 2 Minuten warten, und dann wieder anschließen).

Egal, DWDL hat heute eine Liste mit den 20 Dingen veröffentlicht, die man bisher über premiere bisher noch nicht wusste… Sind ein paar interessante dabei.
Mein Favorit:

Vor dem Sendestart 1991 gaben die drei Gesellschafter von Premiere das Ziel von 750.000 Abonnenten aus. Damit könne man profitabel arbeiten. Angepeilt war, dieses Ziel binnen drei Jahren bis 1994 zu erreichen. Und 1994 erreichte man sogar 850.000 Abonnenten, machte aber immer noch 90 Millionen Mark Verlust im Jahr. Das ist allerdings nichts gegen 2001/2002 als Premiere täglich 2 Millionen Euro (!) verlor.

Dann ist ja auch kein Wunder…

Schade, ich hätte gerne auch gelesen, wie viel Geld insgesamt in den 20 Jahren ausgegeben wurde…

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