Die Nummer mit der Befragung auf XING…

Das ist jetzt schon eine klitze-kleine Weile her, aber ich kann mich darüber immer noch amüsieren…

XING EinladungIch bekam die nebenstehende Einladung von XING zur Teilnahme an einer Umfrage. Und da mich immer interessiert, was so alles gefragt und erforscht wird, habe ich mitgemacht. Ich wurde auch nicht ausgescreent, war also Zielgruppe und hatte daher auch kein schlechtes Gewissen.

Inhaltlich ging es um eine Befragung zur Bekanntheit, Werbeerinnerung und ein bisschen Image für unterschiedliche Anbieter von Paketdienstleistungen. Die Umfrage hatte eine gute Länge und der Fragebogen war durchschnittlich gestaltet. Eben ein klassischer Standard-Online-Fragebogen. Dachte ich zumindest…

Am Ende angekommen habe ich dann – entgegen meines sonstigen Verhaltens – die Befragung über den „Fenster schließen“ Button beenden wollen, mit der Betonung auf „wollen“. Was dann passierte war enorm. Denn die Befragung startete erneut. Sie fing wieder beim Welcome-Screen an. Und was noch bedenklicher war, sie war auch ohne weiteres ein weiteres Mal ausfüllbar. Hätte ich Zeit und Lust gehabt, ich hätte mich als multiple Persönlichkeit versuchen können und den halben Tag gültige Interviews erzeugt. So habe ich es bei zwei Durchläufen belassen, wohl wahrnehmend, dass die Beendigung des zweiten Durchlaufs ebenfalls wieder einen Neustart des Fragebogen provoziert hat… Komisches Studiendesign, und mir völlig unbekannt.

Jetzt frage ich mich natürlich, wie diese Studie ausgewertet wird. Und was wohl der Auftraggeber sagen wird. Ich wäre an seiner Stelle schon mal vorsichtig, wenn die Ausschöpfungsquote genannt wird (von den Ergebnissen ganz zu schweigen).

Fehler passieren, keine Frage. Aber bevor eine Studie live geht, sollte man eben nochmal 1000% Qualität hineinstecken. So jedenfalls gießt man Wasser auf die Mühlen derer, die von unserer Kunst und unserem Können wenig halten.

Schade fand ich, dass mein entsprechender Tweet nicht beantwortet wurde. Gibt es bei XING eigentlich jemanden, der oder die den #XING Hashtag checkt? An meiner Twitter-Reichweite kann es jedenfalls nicht liegen 😉

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