Kein „Entweder Oder“ – eher ein „Mehr davon“

Ich möchte an dieser Stelle mal auf einen interessanten Post von Bruce Temkin auf seinem Blog Customer Experience Matters hinweisen. Der Artikel kann im Sinne von Polemik nicht so ganz das halten, was der Titel „Market Research Needs Less Statistical Analysis“ verspricht, Aber das ist ja eigentlich etwas Positives.

Gut, worum geht’s, …

Bruce stellt den Terminus „Contextual Insight“ dem der „Statistical Analysis“ entgegen. Contextual Insights versteht er dabei als „Observations drawn from data that resonates with an understanding of the business”. Diese ergeben sich vor allem durch das Verständnis des Business-Zusammenhangs für die Interpretation und die Anwendung der Ergebnisse, verbunden mit adäquaten Daten.

Ich finde das extrem charmant, denn das Verwendungsgebiet der erhobenen Daten ist entscheidend für die Nutzbarmachung und damit für den Projekterfolg.

Meine Meinung dazu ist, dass es wohl beides benötigt, um wirklich gute „Sachen zu machen“, analytische Fähigkeiten genauso wie die Bereitschaft, Zeit und Aufwände, um den Business-Context zu verstehen.
Wie gesagt, es ist weniger eine Frage von „Entweder Oder“ sondern mehr von „wie viel wovon“.

Die Kommentare zu dem Beitrag sind teilweise kontrovers, wie seht Ihr das? Ist es wichtig, das so explizit herauszustellen? Oder ist das eh schon ausreichender Teil unserer Arbeit?

1 Comment On This Topic
  1. Contextual Insights via Facebook?
    7 years ago

    […] aktuelles Thema interessant. Im Foyer für engagierte Marktforschung wurden vor ein paar Wochen die Gedanken zu “Contextual Insights” von Bruce Temkin […]

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